1.FC Köln

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Football-Crazy präsentiert Ihnen die Aufstellung des 1.FC Köln beim Auswärtsspiel in Osnabrück am 1. 11. 2007:

Tor: Mondragon Fix-Sossenbinder

Abwehr: Ü-Mit-Ohne, Jupp Moderat, Nickenix & Schöneblöd

Mittelfeld: Fabrique Regret (73. Adolf She-He Man), Roter Libanese (73. Brechzusammen), Matipp&tapp, Scherz (46. Woischdischerwisch)

Angriff: Helmist, Militante Novakovic

Trainer: Ei der Daus

Christoph Daum hatte schon vor dem Anpfiff gegen Wehen Klartext gesprochen und „den Auftakt zu einer Serie“ gefordert. Welt, 30.09.07

“Wir müssen eine Serie hinlegen”, fordert Trainer Christoph Daum, “aber für eine Serie brauchst du einen Anfang. Und der muss gegen Kickers Offenbach gelingen.” General Anzeiger, 05.10.2007

“Der rheinische Gipfel gegen Mönchengladbach kann unser Durchbruchspiel werden. Wenn wir das gewinnen, setzt das ungemein positive Energie frei. Dann können wir auch mal eine Serie starten.” Welt Online, 22.10.07

punkteserie
“Alle wünschen sich eine Serie. Der Manager, der Präsident, der Trainer.” Kölner Stadtanzeiger, 26.10.07

“Die Serie ist ja nicht zu Ende, nur weil wir Unentschieden gespielt haben“, FC-Kapitän Matthias Scherz. Kölnische Rundschau, 23.10.07

“…hat der FC jetzt eine Mini-Serie mit sieben Punkten aus drei Spielen gestartet und den Rückstand zu Platz drei auf drei Zähler verkürzt.” Express, 28.10.07

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, eine Serie zu starten“, Milivoje Novakovic vor dem Osnabrück Spiel. Express, 31.10.07

VFL Osnabrück - 1.FC Köln 2 : 1

Kleiner Sonntagnachmittagspaziergang in Köln-Ehrenfeld. Woll’n doch mal gucken, wie die Stimmung in der bei FC Fans recht beliebten Fußballkneipe Namens “Gegenüber” so ist.
Und, Donnerwetter, schon von weitem vernehmbar schallt die pure Daseinsfreude durch die aufgesperrte Eingangstür.
- Hat das Däumlingsensemble, der “Weltverein” tatsächlich die Dorftruppe aus Wehen niedergerungen, womöglich den vom Chef beschworenen “Auftakt zur Serie” gestartet? Bundesliga, Championsleague, - der FC Kölle kommt?
Je? Doch! - Es läuft zwar Fußball im finsteren Kneipenbauch, aber die National-Frauen sind es, die den Jubel stiften. 2:0 gegen die Brasilianerinnen! ‘Wir sind Weltmeisterin’ und das auch noch mit vertrauten deutschen Tugenden: nie Verzagen, Dusel, Kampf und Torwart/in, - das bietet ja auch fabelhafte Identifikationsmöglichkeiten.
Alles ist bester Laune, unsere Frage nach dem FC wird entgeistert mit “wollte hier keiner sehen, ham eh wieder vergeigt” abgetan.
Weih, liebe Geißböcke, so schlimm steht es also um euch. Jetzt ist schon eine Nationalelf dem Kölner näher, als der Verein. Wo führt denn das noch hin?! Kräftemessen mit der Fortuna am Flinger Broich, NRW-Liga? Oder muss die Fusion her, das Unvorstellbare, der 1.FC Bayer 04? Na, den Leverkusenern sei abgeraten, das würde sie mit in den Abgrund reißen.

Versöhnlich indes endet unser (donamaras, ezes und penkos) kleiner Sonntagsausflug am nahen Tennenplatz des FC Eintracht Köln.
Die Partie bietet ein sauberes 8 zu 2 der Gastgeber und damit dem bezauberten Publikum sogar noch ein Törchen mehr, als das gestrige Spiel im Weserstadion. Die Eintracht, ein FC bei dem das Fan sein Freude macht.

Hier ein Freistoß der Eintracht zum 3:0.


Dieses Wochenende bereicherte Christoph Daum die Fußballwelt um das “intergalaktische Fußballsystem”. Gefragt nach Thomas Broich, antwortete er, dass der FC niemanden brauche der ein paar schöne Pässe spielt. “Gut bei Maradona hat man gesagt: zehn Spieler plus Maradona. Aber so einen haben wir nicht. Wir müssen laufen, kämpfen, rennen. Das ist doch nicht aus dem intergalaktischen Fußballsystem Milchstraße 245. Das ist kleines Einmaleins.”

Der Daum'sche Kosmos: Das intergalaktische Fußballsystem Milchstraße 245
Ich würde sagen, dass ist eine ganz eigene Auslegung der Hohlwelt-Theorie bezogen auf den Daum’schen “Fußball”-Kosmos. Der Mann fordert von seinen Spielern Grundtugenden, aber wer keine Tugend besitzt, kann auch keine erwerben. Schon Platon wusste, dass man Tugend nicht lehren kann. Ausmerzen lässt sie sich hingegen leicht. In der Wirtschaft am sichersten durch ein BWL-Studium und im Fußball durch Trainer wie Daum.

Stargazer

Neues vom FC:

1.fc abwärtz

Daum liest in den Sternen:

Der Kölner Hilfs-Koch (siehe unten) muss 6000 Euro Strafe zahlen für seine Aussage, mit dem gesperrten Chef in der Halbzeitpause des Spiels gegen die 60er Kontakt gehabt zu haben, was verboten gewesen wäre. Der Kontakt konnte allerdings nicht nachgewiesen werden.
Spitzenbegründung des DFB-Sportgerichtes für die dennoch erfolgte (Geld) Strafe: “Der Satz stand in der Welt und musste nun einmal geahndet werden.”

Roland

DäumlingKann man Rutemöllers leichtfertigen Verrat “Mach et Otze” noch mit der möglichen Ahnung entschuldigen, ein geflügeltes Wort zu schaffen, ist Aushilfsdaum-Kochs Preisgabe des Halbzeitkontaktes zum Chef und Verschwörungsphantasten nur noch mit außerordentlicher Blödheit zu erklären.

P.S. Frank Nägele, schnauz- und großmäuliger FC-Beobachter beim Kölner Stadtanzeiger, weiss nicht mal den richtigen Vornahmen des Assistenten.

naegele

Christoph Daum äußert sich zum FC in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die 60er.

Klüngel, der            Kölsch für Mafia, Camorra, Yakuza, Russenmafia, Triaden

Glowacz, Jürgen      Kölsche Entsprechung des Paten (siehe auch —› Mafia)

Aktuellster Fall kölschen Klüngels: J. Glowacz, Inhaber der Taxofit – Fußballschule, verliert seine besten Trainer an die Jugendabteilung des 1. FC Köln, die vom Vizepräsidenten J. Glowacz geleitet wird. Aber Geld ist da nicht im Spiel, nur Traubenzucker. und Hauptsache die Kleinen sind von der Strasse.

Seit gestern ist es also perfekt: Einer der Konkurrenten des 1. FC Köln in der kommenden Saison heißt SV Wehen-Taunusstein. Richtig, Wehen, die weltbekannte Taunusmetropole. Um den hiesigen Balkenblättern ein paar Anregungen zu geben, vorab schon mal ein paar Kalauer zum Auswärtsspiel des FCs im Taunus:

Zum Beispiel bei knappem FC - Sieg:

Schwere Geburt!

Geschafft: Drillinge! (3 Punkte)
Sieg bei Wehen unter glücklichen Umständen!

Bei Auswärtsschlappe:

Oh weh, FC!

FC blutleer in Wehen!

usw.

Der Kölner Express hat unlängst das uralte Phänomen bemerkt, dass viele Spieler beim 1.FC Köln ihr Potential nicht ausschöpfen können.
“Köln ade – Karriere juchhe: Das gilt auch für viele andere Spieler. EXPRESS stellte eine Elf zusammen aus Akteuren, die den FC in den letzten fünf Jahren verließen. Diese Elf, so unsere Einschätzung, könnte locker in der 1. Liga bestehen!”
Es bleibt freilich bei dieser Feststellung, tiefer schürfen ist nicht, wohl aus gutem Grund. Erklären wir also den Scheinheiligen von Dumont, warum Spieler in Köln nur selten zu Potte kommen:
Ganz einfach. Express und der feine Rest der Dumont Presse mobben früher oder später alles nieder und weg, was irgendwie Talent oder Plan hat. Es gibt keinen Profiverein in der BRD, bei dem ein einziges Verlagshaus derart großen Einfluss auf Verein und Anhänger und damit auf das Selbstzutrauen vieler Spieler hat.
Der Verlag hat eigene Leute im Vorstand des FC sitzen und Overath ist nichts als ein Präsident von Neven-Dumonts Gnaden. Erst als der Verlagseigentümer den zusehends eintrocknenden Mann persönlich aufforderte den Posten zu übernehmen, sagte der zu. Das hindert den Forderer und seine Bagage natürlich nicht daran, jetzt wieder auf Distanz zu gehen. Bei Daum wiederholt sich der Quark.
In Stadt und Stadion jedenfalls kann Dumont via quasi Monopol die Stimmung dirigieren wir er’s gerade braucht.
Ohnedem Köln, - eine der größten Mythen ist ja, dass es hier besonders tolerant zuginge. Das Gegenteil ist der Fall, keine andere deutsche Großstadt in der so genau nach “Immis” (Kölsch für Immigranten, alles was zugezogen ist) und Eingeborenen unterschieden würde, nirgends sonst wird man derart rabiat genötigt bitteschön das Scheußliche einer Stadt (hier: Legastheniker-Jargon, Gesöff und Mummenschanz samt erbärmlicher Volksmusik) auch noch gut zu finden. Entsprechend höflich der allgegenwärtige Werbeslogan: “Hier liest man Express!”

Köln ist sexyDas alles gilt in verschärftem Maß für die Spieler des FC, wehe die finden sich nicht sofort zurecht und mimen alsbald den Karnevalskasper, halten Reagenzgläser mit Plörre in die Kamera und heucheln Köln-Begeisterung, dann ist`s aber ganz schnell zappenduster. Da reicht ein mäßiges Spiel und der “Express” fängt an zu stänkern.
Mit berechenbarer Sicherheit pöbelt kurze Zeit danach der Südtribünen-Mob gegen die eigene Elf “Wir sind Kölner und ihr nicht”, sehr gastfreundlich.

Der bedauernswerte Patrick Helmes bekam erst kürzlich den ganzen irren, von der alliierten Dumont-Journallie geschürten Köln-Fanatismus zu spüren.
Die einseitige Berichterstattung (”Helmes verhandelt nicht” KSTA “Der Fall Helmes” Express) unterstellt Kälte und Undankbarkeit. Von dem jungen Siegerländer wird allen Ernstes erwartet, dass er sein Talent nur der ‘hübschen’ Stadt wegen verplempert und das ausgerechnet bei dem Verein, bei dem er schon als Jugendlicher voreilig ausgemustert wurde und wo auch diesmal die Verantwortlichen zunächst nur geringe Wertschätzung erkennen ließen.

Seine Kollegen werden’s bemerkt haben…

Auch anderen Kickern wird inzwischen aufgefallen sein, dass es einem schlecht gelohnt wird, für den FC zu die Knochen hin zu halten. Die Folgen kann sich jeder leicht ausmalen: Köln wird gemieden.

Durch ein typisches Betandwin – Eigentor gewann der 1. FC Köln am Freitag 1:0 bei Eintracht Braunschweig. Ebenso ließen die Braunschweiger auch allerbeste Chancen ungenutzt. Kurzum, auch die Spvgg Schlagwurst Schmallenberg aus der Hochsauerlandkreisliga C hätte höchstwahrscheinlich den Sieg nach Hause geschaukelt. Nun ja, sei’s drum, der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz ist damit verkürzt, egal wie Duisburg spielt, das ist das Wichtigste. Was, das hat niemand vom FC gesagt? Was ist los, Novoviren oder was? Auf die Leistung vom Freitag kann man doch aufbauen! Und im Fall Helmes hat man auch Recht bekommen. Für lau geht der jedenfalls nicht im Sommer, sondern erst im nächsten.

Aber noch etwas anderes: Zweites Spiel der Rückrunde in der Münchner Allianzarena, jedesmal ein Trainer weg. Erst Magath, jetzt von Heesen. Mal schauen, wen es außer Hitzfeld bis zum Sommer noch erwischen kann: Augenthaler, Wolfsburg, Schaaf, Bremen, Slomka, Schalke, Skibbe, Leverkusen, Stevens, HSV und Klopp, Mainz, aber das ist das letzte Saisonspiel, da hört Hitzfeld ja ohnehin spätestens wieder auf.

Aber es wird anders kommen:

Nach der peinlichen 2 : 7 Achtelfinal – Hinspiel Niederlage bei Real Madrid trumpft am folgenden Wochenende auch der VfL Wolfsburg souverän in München auf und siegt 3 : 0. Eine halbe Stunde nach Spielende tritt Kh. Rummenigge vor die Kameras und verkündet reumütig die Rückkehr von Felix Magath samt seines Co’s Seppo Eichkorn bis Saisonende. Nachdem man Real mit 5:0 nach Hause geschickt hat, gewinnt man mit dem gleichen Ergebnis gegen Weder Bremen und zieht in der Tabelle an den Bremern dank des 2 Tore besseren Torverhältnisses vorbei. Völlig überraschend erklärt der entnervte Thomas Schaaf nach dem Spiel seinen Rücktritt.
Ende März kommt jedoch der wohl designierte Meister Schalke 04 und zeigt den Münchnern klar die Grenzen auf: 1:4. Nachdem er schon bei der vorangegangenen blamablen 0:3 Niederlage in Frankfurt schwer getobt hatte („Die spielen, was sie wollen, mal Weltmeister, mal Jägermeister!“), wird es dem Kaiser endgültig zu bunt, sodass er eine halbe Stunde nach Abpfiff vor die Mikrofone tritt und verkündet: „ Ach geht’s! Und den Felix, den könnts ihr gleich mitnehmen. Die spielen, wies wollen. Ich schau jetzt mal, ob wir nicht wenigstens noch die Champions League gewinnen können.

Was der Kalle und der Uli dazu sagen, des interessiert nicht. Ich muss jetzt die Mannschaft auf Barcelona vorbereiten, denn so wie die heut gespielt haben, brauchen wir gegen Barca gar nicht erst auf die Wiese gehen.“ Nachdem man gegen Barca unglücklich im 11er-Schiessen ausgeschieden ist und man zwischen den beiden CL-Spielen die Regionalligamannschaft nach Hannover geschickt hat, die dort prompt mit 1:7 unterging, bekommt Leverkusen den ganzen Frust zu spüren und wird mit 11:0 nach Hause geschickt. Skibbe muß zu Fuß gehen.

Nach einem wiederum unglücklichen 2:2 in Stuttgart, Gegentor in letzter Minute, braucht Bayern jetzt jeden Punkt im Kampf um den UEFA-Cup Platz und schießt den HSV mit 3:1 endgültig in Liga 2. Der HSV beginnt unverzüglich mit dem Unternehmen Wiederaufstieg und entläßt noch in München ein paar Spieler sowie Huub Stevens. Nach 2 Unentschieden in Gladbach und in Cottbus kassiert Bayern auch gegen Mainz in letzter Minute den 1:1 Ausgleich, was für Mainz den Klassenerhalt bedeutet. Daraufhin ist Kloppo so enthusiasmiert, dass er beim Eintreten der 3. Werbebande eine Herzinfarkt erleidet, den er zwar überlebt, sich aber nach dringendstem ärztlichen Anraten nie mehr auf eine Trainerbank setzt. Bayern wird 6. und muss in den UI-Cup, denn der Tabellenelfte Wolfsburg gewinnt den DFB-Pokal. Beckenbauer sagt nach dem Spiel: „Ja mei, so isses halt, ich wollts halt noch mal alles probieren, der Karren war eh schon im Dreck. Für mich wars das jetzt endgültig, auf die Bank setz ich mich höchstens nochmal bei einem Prominentenspiel.“

Köln jubelt

Was für eine Sensation am Sonntagnachmittag in Köln! Kurz nach dem Schlusspfiff des hart und redlich erkämpften 1:0 Siegs gegen CZ Jena stand es plötzlich und völlig unerwartet fest: Der FC ist neuer Weltmeister! Jetzt kann man wieder ruhigen Gewissens elitäre Arroganz zur Schau stellen, vergessen all die Peinlichkeiten der letzten Jahre und Jahrzehnte, mit einem Mal gab es kein Halten mehr. Ohrenbetäubender Jubel im weiten Rund, wildfremde Menschen lagen sich in den Armen, die Spieler tollten auf der Spielfläche herum wie kleine Kinder und der Trainer konnte sein Glück kaum fassen. „Cologne“ hallte es wieder und wieder durch die Arena. Und als dann Bundespräsident Horst Köhler zur Siegerehrung bat, hatten sich die Spieler zur Feier ihres Trainers Schnäuzer angeklebt und goldene Pappröhrchen in die Nasenlöcher gesteckt. Freude pur.

Erfolg mit Brandschnauz

Der absolute Höhepunkt dann um 21h35: Nachdem sich die Mannschaft ins goldene Buch der Stadt eingetragen hatte, allen die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde und jeder Einzelne von den Höhnern mit Karnevalsorden zugehängt worden war, zeigte sich die Weltmeistermannschaft auf dem Rathausbalkon, vor dem sich seit dem Nachmittag ungefähr 500000 Menschen (vorsichtige FC-Schätzung) versammelt hatten, der Auftakt zu einer nicht enden wollenden Nacht, deswegen gibts den Bericht auch erst heute.

Man könnte beinahe meinen, dass der Messias seine Jungs absichtlich ins Verderben rennen ließ, denn nach Ende dieses debakulös missratenen Versuches 14 rot gewandeter Herren ein Spiel namens Fußball zu praktizieren, wirkte St. Christoph erstaunlich gelöst und aufgeräumt, beinahe froh, dass die Truppe so untergegangen ist und der ganze Rummel jetzt erstmal ad acta gelegt werden kann. Weil jetzt jeder gesehen hat, dass Daums bloße Anwesenheit erstmal gar nichts bewirkt. Wichtig is aufm Platz, und da darf der Trainer während eines Spiels nun mal nicht hin.

Home of Express

Die Wundergläubigkeit hatte in der Stadt ja schon unglaublichste Blüten hervor getrieben, man konnte schon Leute besichtigen, die auf Knien Richtung Geißbockheim, Entschuldigung, Daumheim unterwegs waren, nur um St. Christophs Hosensaum zu küssen. Auch der unsäglichsten Zeitung vom Rhein dürfte eine gute Duisburger Mannschaft hoffentlich fürs Erste das Maul gestopft haben. Aber diese unverbesserlichen Schmierfinken „arbeiten“ sicherlich schon an der Winterstreichliste des Kaders, oder war die heute schon drin, was bei den hochsensiblen Spielerchen des FC zu noch größerer Verunsicherung und noch schlechterer Leistung führen wird. Halt! Noch schlechter? Geht das? Eine überaus spannende Frage! Jedenfalls ist dieses unsägliche Blättchen in meinen Augen der Hauptschuldige am desaströsen Zustand des FC.
Mit ihren als Herzensangelegenheiten getarnten ultimativen Forderungen, für die diese Gossenjournaille solange zetert, bis sie in die Tat umgesetzt und alle Beteiligten verrückt geworden sind, hat dieses provinzielle Käseblättchen den FC bis 4 Punkte vor die Regionalliga geschrieben.

Als Sofortmaßnahme kann man dem FC nur dringend einen absoluten Expressboykott empfehlen. Und der Schramma kann auch mal was Vernünftiges für den Verein tun und stadtweit diese häßlichen roten Kästen verbieten. Und der Express soll schleunigst dahin gehen, wo er hin gehört: ins Altpapier.

Daumatized!

Die erste Psychokiste des Magiers im Kölner Traineramt wirkte also auf Anhieb: Einmal trainiert und prophetisch erkannt, dass mit der FC-Mannschaft nicht viel zu holen sei, beschränkte sich der neue Zauberer darauf, durch seine Anwesenheit auf der Tribüne des Fürther Playmobilstadions die Abwehr der Gastgeber gleich zweimal in Luft aufzulösen. Zunächst konnte Broich einen Freistoss mitten durch die Mauer, halbhoch wohlgemerkt, ins Tor schießen und dann ließ er den Fürther Torwart einen recht harmlosen Ball perfekt vor die Füße von Novakovic abklatschen. Eine Chance, daneben, aber zwei Tore, und zwei waren auch ganz genau nötig, um zu gewinnen, denn eine der üblichen Abwehrschwächen führte natürlich noch zum Gegentor.

Und sonst? Morgen also das erste offizielle Training unter Daum, und zwar im Stadion, 40-50000 Zuschauer werden erwartet, “Christoph Street Day” nannte das der Arena-Reporter, und als Vorband spielen “De Höhner”. Die Session ist in vollem Gange. Und es sind auch nur noch 6 Punkte auf Platz 3. Und im Winter geht Daum shoppen, neue, noch schnellere, noch härtere, noch bessere Spieler, mindestens 5, eigentlich kann der Herr Meier jetzt schon in aller Ruhe mit der Planung der kommenden Erstligasaison beginnen, und dabei sollte er nicht die UEFA-Cup Spiele vergessen, denn den Pokal gewinnt St. Christoph diese Saison noch so nebenbei.

Die Umbauarbeiten am Daumheim haben begonnen. (Rechte: Florian K, Wikimedia)

Erste Vertragsbedingungen erfüllt:

Geißbockheim heißt jetzt Daumheim!

Auch OB Schammer zieht mit: Cluballee in Daumallee umbenannt!

Nachdem AJC Daum bei der jetzt schon legendären Krankenhauspressekonferenz am 11. im 11. 2006 die Karnevalssession für dieses Mal eigentlich schon abgesagt hatte, bringt er nun, nur eine Woche später, das jecke Treiben doch zu einem ersten gigantischen Höhepunkt. Karneval fällt dieses Mal also doch nicht aus, im Gegenteil, diese Session verspricht den tollsten Karneval aller Zeiten. Und wer hats gemacht? Ganz allein der 1. FC Köln! Große Komödie, großes Kino! Die TV- Sender können ihre Comedians sämtlich in die Wüste schicken, stattdessen einfach nur eine Webcam ins Daumheim. Absolute Schenkelklopfergarantie! Arena hats bei der gestrigen Übertragung mit einem eigenem hübschen Einfall noch garnieren können: Im Halbzeitinterview mit dem Kölner OB Fritz Schramma, den ein Freund von mir wegen z. B. der Messeneubaugeschichte immer nur als “kleinkriminell” bezeichnet, nannten sie diesen im Untertitel “Fritz Schammer”. Nur ein kleiner Nebenaspekt, aber zum Schreien komisch: Man stelle sich vor, der HSV und T. Doll gehen demnächst getrennte Wege und Ole von Beust kümmert sich um den Nachfolger auf der Trainerbank, oder Wowereit bei Hertha, oder Ude bei Bayern.

Und natürlich auch jede Pressekonferenz live, den genialen Machern des 1. FC´s werden sicherlich noch ein paar ausgefallene Orte und Wendungen einfallen, und die FC-Karnevalssitzung am Dienstag sowieso live, unter Vorsitz des komischsten Sitzungspräsidenten aller Zeiten, W. Overath, bei dessen Anblick alleine ich losbrüllen könnte. Große Show, alle Medienpreise der Republik gebühren in diesem Jahr ganz allein dem 1. FC Köln. Also eigentlich alles bestens beim FC, wenn zwischendurch nur nicht diese lästigen Fußballspiele wären. Schätze, dass die genialen Macher des 1. FC´s mit Daum erst recht glauben, dass sie aufsteigen werden, ohne zu kicken. Wenn nicht am Aschermittwoch alles vorbei ist.

Hinter Aue!

Schöne Grüße aus Aue

Fängt geografisch gesehen bald die Tschechei an, wie der unentwöhnte Großdeutsche zu sagen pflegt, aber in der 2. Liga liegt knapp dahinter jetzt Köln. Der FC hat heute bei Freiburg einen Punkt geholt, was unter normalen Umständen eigentlich voll im Soll ist, aber zu Zeiten allgemeiner Heilserwartung durch nahende Ankunft des Messias in der Stadt stört der alltägliche Spielbetrieb zur Zeit eher. Der Express fieberfantasiert weiterhin laufend vom Heilsbringer, Retter, Erlöser u. Ä., warum die schnelle Scheiße vom Rhein noch nicht mindestens 3 Auflagen am Tag heraus bringt, erschließt sich nicht mehr. Damit dem Blättchen, dessen limitierter Wortschatz quasi Legende ist, nicht solcherlei Vokabeln ausgehen, gebe ich an dieser Stelle den mir kürzlich kolportierten vollständigen Namen des beschworenen Herrn weiter und empfehle für die Zukunft die Kürzel seiner Vornamen zu verwenden: AJC, Adolph Jesus Christoph. Das spart Platz, Tinte und jeder weiß, was gemeint ist, lieber Express.

Wo wir schon mal dabei sind: Wie kann man Daum allen Ernstes wollen? Der Typ sondert nichts als Heißluftsprechblasen ab, deren Inhalte er sich aus irgendwelchen lausig geschriebenen amerikanischen Managerratgebern zusammen geklaubt hat, das halten schlichte Geister dann für große Motivationskunst. Daum ist kurz gesagt nichts weiter als ein Neururer in neoliberal, und den will ja schließlich aus guten Gründen auch keiner zurück. Sowieso noch ein Wort zur Trainerentlastung, warum ist Meier nicht gleich mitgegangen, und ein paar dieser Traditionself- und Vorstandsmitglieder, von denen niemand weiß, was sie eigentlich genau machen. Und den Express, den hätte ich auch entlassen, s. o.. Ein guter Freund vermutet, dass dort nur Düsseldorfer arbeiten, ich schätze, er hat recht.

La Volpe übt schon mal für Köln - Tätä!

Einen Vorschlag für die Besetzung des vakanten Postens hätte ich auch noch: Einen Mann, vor dem sich kleine Kinder und verweichlichte Fußballprofis erschrecken, der für die 10 Mios, die man für Daum ausgeben will, sicher auch zu haben ist und für den die Kölner Medienlandschaft aus einer überschaubaren Zahl von Schülerzeitungen bestünde, schließlich lag er jahrelang mit der gesamten mexikanischen Presse überkreuz: Ricardo LaVolpe. Einer mit einem richtigen Schnauz und endlich mal einer, der auch schon mal eine auf der Bank raucht. Das wäre mal was!

 Was für ein Verein: Nachdem der 1. FC Köln in einem grandiosen Spiel die neuerdings wieder neureichen Schalker Gasmilliardäre aus dem Expott bis auf ein paar Minuten klar beherrscht und weggepustet hat und diese nur aus purem Überschwang in die Verlängerung ließen (ich glaube, die Verlängerung war beabsichtigt, die FC-Truppe wollte nur noch ein halbes Stündchen länger ein paar schöne Angriffe zeigen), und ein insgesamt überzeugendes Spiel mit etwas unglücklichem Ausgang (Ausgleich kurz vor Schluß kassieren ist fast immer unglücklich) gegen richtig gute Rostocker gezeigt hat, folgte jetzt ein fantastisches Desaster in: Koblenz! Koblenz, dass ohne Deutsches Eck vermutlich niemand kennen würde, der nicht gerade in unmittelbarer Nähe wohnte. Koblenz ist dort, wo sich Rhein und Mosel gute Nacht sagen. Die FC-Spieler stolzierten ausnahmslos herum, als seien sie, sagen wir mal, der amtierende Weltmeister und gerade auf Saisonabschluss-Benefiztour durch die Provinzen und hätten sich zur Spielvorbereitung mindestens eine Woche durch jeden Weinkeller entlang der Mosel bis Koblenz gesoffen und zur Abrundung der Feierlichkeiten noch einen Stall voller Nutten dabei gehabt. Auch die Gastgeber schienen es kaum fassen zu können, hörte sich der Stadionsprecher zunächst noch an wie sie sich auf einer dörflichen Sportanlage eben anhören, so ergriff ihn im Laufe des Spiels zunehmend die Euphorie, so dass man glauben konnte, er hätte sämtliche in Koblenz aufzutreibenden Drogen verkonsumiert, also vermutlich ohnehin nur Unmengen Moselwein und ein paar vereinzelte Tüten einiger versprengter Alt68-er. Aber was solls, heute hui, morgen pfui, ich find das irgendwie auch Klasse, es wird zumindest nicht langweilig.

Und dann noch dieses furiose Drumherum in Köln. Da fordert irgend so ein ewiggestriger Kritzler von der expressigsten Zeitung der Welt, die schnelle Scheiße vom Rhein, tagsdrauf flugs die Rückkehr von C. - „doziert hohle Phrasen“ - Daum. Guter Mann, dass kann ja wohl nicht dein Ernst sein, dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein. Nichts außer der höchst nahe liegenden Vermutung, dass dir der Mann offensichtlich deinen Stoff liefert, anders läßt sich eine solche Forderung nicht erklären. Und, guter Mann, wenn es so sei, muss die letzte Lieferung arg verschnitten gewesen sein, anders kann man sowas doch wirklich nicht schreiben.

 

Das war sie also mal wieder, die Saison. Die relevanten Platzierungen werden alles in allem von den üblichen Verdächtigen belegt, mit anderen Worten, im Grunde war es langweilig. Etwas überraschend einzig der HSV so weit oben und Nürnberg, aber nur in der Rückrunde. Im Negativen dann die VW-Betriebsmannschaft, man wollte ja doch höher hinaus. Zum Schluss lieferten sie wenigstens noch mal echtes Drama gegen Lautern, das einzige der ganzen Saison. Read the rest of this entry »

Die Wölfe am Abgrund? Schön wär´s ja. Doch was man bei Bayer Leverkusen kann, das kann man bei VW Wolfsburg schon lange. Wir erinnern uns hier wie dort: Lustreisen mit Puffbesuch, gedeckte Spesenabzocke, Schmiergelder, Tarnfirmen, Nebenverdienste für Nichts, unbegründete Beförderungen, überhöhte Handgelder, Pseudo-Optionsmoneten, windige Transfers, unfaire Einwürfe u.s.w.u.s.f. Read the rest of this entry »

Kircher, den unglückseligen Referee des Spiels FC gegen HSV. Trug er eigentlich rabenschwarz, wie in den guten alten Zeiten? Hätte gepaßt. Read the rest of this entry »

Sinkiewicz, eine Mann wie sein Name. Erst sinkt er auf Schalke mit einer Kopfstoßschwalbe zu Boden, die ein ziemlicher Witz ist (geb´s zu, mauer Kalauer, deshalb gleich noch einen) und nu’, gegen den HSV, versenkt er mit einem ‘Selbsttor’ den FC und womöglich sich selbst endgültig in die 2. Liga.
Die Minuten nach dem Ende des Spiels sind gespenstisch. Read the rest of this entry »

Die regelmäßigen Leser dieser Seite dürften mitbekommen haben, dass der 1.FC Köln hier besondere Beachtung findet. Ganz einfach, weil die meisten unserer Schreiber in Köln wohnen. Read the rest of this entry »

Töröö und Tooreee

Na bitte, kaum ist der neue Geißbock da - schon fluppt`s.

Doña Mara und eze

Peter Neururer hat letzte Woche im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger den Beginn des FC-Niedergangs mit der Verpflichtung von Karl-Heinz Rühl als Sportdirektor festgemacht. Damals war dä Pitter noch Trainer beim FC (aber nicht mehr lange), damals habe man Andrej Schwetschenko für 150.000,- DM haben können! Die heutige Gurkentruppe des FC ist allerdings zweifelsohne das Werk des Herrn RettICH. Read the rest of this entry »

Ja wer sagt’s denn, Köln ist wieder im Rennen, nur noch zwei Punkte zum Nichtabstiegsplatz…
Wenn nun die Gerechtigkeit ihren unbestechlichen Lauf nimmt, dann stehen zwei Absteiger mit Nürnberg und vor allem Leverkusen bereits unerschütterlich fest. Konzentrieren wir uns also auf den dritten Abstiegsplatz:

Programm Köln

Programm Duisburg

A - Bayern München

A - VfL Wolfsburg

H - VfL Wolfsburg

H - FC Schalke 04

A - FC Schalke 04

H - Hamburger SV

H - MSV Duisburg

A - 1. FC Köln

H - Hamburger SV

H - SV Werder Bremen

A - SV Werder Bremen

A - Arminia Bielefeld

H - Arminia Bielefeld

H - 1. FSV Mainz 05

Heissa, besser geht es doch kaum, nahezu identisches Restprogramm und am 31. Spieltag die Bombe, das Schicksalsduell im Müngersdorfer (so heißt das!) Stadion. An dieser Stelle einen Applaus den Experten von der Spielplanung.

Auch der hannoveraner Chancentod Thomas B. konnte den spätestens jetzt amtlichen Abstieg des FC nicht verhindern, obwohl er sich wirklich allergrößte Mühe gab. Nach einer Stunde dachte sich der alte FC-ler Peter N. wohl, jetzt fällt die Hilfe langsam auf und wechselte Thomas B. aus. Da stands aber eh schon 1:0, trotz T. B., gefühlt aber stands ca. 5:0. Na ja, ein Schweizer macht noch keinen Sommer. 2 bzw. 3 auch nicht. Und das Spiel war denn auch der ultimative Offenbarungseid des FC. Wenn Woche für Woche ca. 5 –6 Leute mitspielen müssen dürfen, bei denen es für diese Spielklasse schlicht nicht reicht, und die zu allem Überfluß die andere Handvoll auch noch auf ihr Niveau hinunterzieht, dann wird man halt abgeschlagen Letzter.
Ich für meinen Teil wünsch mir auch nur noch 3 Punkte bei der bayrischen Hinundherschieberbande. Ein dreifaches Hipphipphurra auf die scheinbar besser informierten Kollegen der TZ. Und grämt euch nicht, dass ihr mit Kh. Rummenigge einen eurer treuesten Leser wohl für immer verloren habt. Und die Millionen, die ihr vielleicht berappen müßt, was solls, Hauptsache Millionen auf dem Konto, ob plus oder minus, ist doch egal, mit beidem lebts sich ziehmlich ungeniert.

Kölle 2008

A propos Rappen, damit wären wir wieder bei Hannover. Die Gäste der Kneipe, in der sich der Autor dieser Zeilen einen Pfefferminztee und das Spiel zu Gemüte führte, nutzten die Zeit mit zunehmender Dauer des Grottenkicks mehr und mehr für sinnvolle Dinge, meine unmittelbaren Nachbarn drohten bei ihrem Gespräch temporär gar völlig ins Politisch – Philosophische abzuschweifen. Ja, und einen Krakeeler gabs doch, dieser wurde aber von einem anderen Besucher schnell durch ein energisches „Schrei nicht so laut, ich vertrag das nicht, ich bin Erzieher!“ zur Ordnung gerufen.
Und jetzt noch das FC-WM Barometer:
Lukas Sinkiewicz: Keine Fehler im Spiel nach vorne. In dieser Form gehört er unbedingt in die Anfangself fürs Eröffnungsspiel.
Lukas Podolski: Nach seiner Einwechslung strahlte der FC. Aus. In dieser Form gehört er unbedingt in die Anfangself fürs Eröffnungsspiel.
Ricardo Cabanas: Mit einem Cabanas (vom lokalen Spitznamendiktator Express auch Kabänes genannt) in dieser Form ist die Schweiz ein ernstzunehmender Titelkandidat.
Alpay Özalan: Schade, dass es die Türken nicht geschafft haben, Alpay wäre einer der überragenden Abwehrstrategen des Turniers geworden.
Imre Szabics: Schade, dass es die Ungarn nicht geschafft haben. Szabics wäre sicherlich für das eine oder andere Törchen gut gewesen.
Noch was? Ach ja, Deisler kann nich bei der WM. Das Knie. Hat jemand etwas anderes erwartet? Und bevor die Tragikgefaselschwemme einsetzt, sag ichs schon mal gleich: Armer Kerl. Jawohl, Mitleid mit einer vom Aussterben bedrohten Spezies, den Millionären! Und dann wurde Basti Deisler unter der Woche von Rummenigge auf jener wegen einer Zeitung einberufenen Pressekonferenz auch noch mit Schweini verwechselt und so in ein ganz trübes Licht gerückt, nach so einem Schicksalsschlag fällt einem also auch noch der eigene Chef in den Rücken! Das Leben ist am härtesten!
Bis dahin,
Al Aaf

“Völlig nicht-zwingend!” nannte der Bergdoktor den Elfmeter, den Herr Alpay im letzten Spiel gegen Nürnberg verursachte. Völlig nicht-zwingend war auch der Elfmeter, den Herr Zivkovic im selben Spiel verursachte. Daß diesmal gegen Hannover Herr Alpay erneut auflaufen durfte, während Herr Zivcovic draußen bleiben mußte, ist nicht nur nicht-zwingend, es ist geradezu ungerecht! Read the rest of this entry »

Denker und Lenker
Einen Psychologen werde man Herrn Alpay zur Seite stellen, so zitierte die Kölner Presse noch vor kurzem FC-Manager Meyer, nachdem Alpay sich zum wiederholten Mal eine gelb-rote Karte abgeholt hatte. Ein Tag später war von einem Psychologen nicht mehr die Rede, nur noch von einem Begleiter, denn Alpay hatte das Anliegen weit von sich gewiesen. Er als erfahrener Spieler fühle sich in dieser jungen Mannschaft quasi wie der heimliche Kapitän und müsse deshalb ständig mit den Schiedsrichtern reden, die ihn aber leider nicht verstünden, da er die deutsche Sprache nicht behrersche. Read the rest of this entry »

Die Liga rückt enger zusammen, wir freuen uns. So soll es sein, wenn’s draußen kalt und windig ist. Die Bayern fühlten sich sicher schon ganz einsam und frostig da droben, eventuell haben sie aber nur erfasst: “Wenn wir die Liga zu überlegen gewinnen, dann fehlen uns die Argumente für die Einzelvermarktung“.
Köln kam einem doch schon vor wie ´ne Wasserleiche, so tief gesunken wie die Schunkelkicker waren. Jetzt träumen sie womöglich wieder vom UEFA Cup. 30 Punkte sind ja noch zu holen. Wenn Bayern alles verliert, dann sind auch die noch zu packen…
Kann eigentlich jemand mal ausrechnen, maximal wie viele Vereine - ausgehend vom momentanen Stand der Liga - mit Punkt- und Torgleichstand, die Saison beenden könnten? Wie sähe die Abschlustabelle (Varianten) aus? Ergebnisse bitte an headquarter@Football-Crazy.de
Veröffentlichung und lobende Erwähnung sind mindestens drin. Gruß und schöne Woche, liebe Leser.

 

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