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| Herbstdepression |
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Ach Schlünzens Juri - guter Mann. Wir werden dein stets unergründlich trauriges Antlitz sehr vermissen. Vielleicht geht's ja wieder als Co, dann aber bitte unter einem alten DDR Haudegen. Wie wär's mit Bernd Stange? Weit gereist und Krisenfest, der müsste doch die erschütterten Rostocker Seelchen wieder ins Gleichgewicht bringen. Kann er doch erzählen, aus finstersten Regionen dieser Erde und wie's trotzdem immer weiter geht oder auch nicht…
Ein scheiß Spieltag war das mal wieder: Wenn Freude und Hoffnung über einen Bayern Rückstand in wenigen Minuten aber auch so was von brutal durch gleich 3 pure Glückstreffer in Kummer gekippt werden, VW Wolfsburg sich von der Nürnberg-Klatsche gleich wieder erholt, die Pillentruppe ihren dritten Auswärtspunkt ausgerechnet in Bremen macht, die doofe Hertha Schalkes Serie kippt, Rapolder über Finke sich erhebt (wenngleich Finke bei uns verschissen hat, näheres Nebenan), Lautern Dortmund ins Graue befördert und schließlich der Sympath Juri Schlünz zum Rücktritt geradewegs genötigt wird, dann muss eine Menge Johanniskrauttee fließen, um das Gemüt nicht in eine schwere Herbstdepression zu stürzen. Es drängen gar Gedanken, ob man nicht ganz vom Geschehen ablässt und …
Immerhin, die Mönche haben gewonnen auch wenn mit Advokat inzwischen ein Mann am Ruder ist, dem man ganz und gar nicht trauen mag. Noch was Aufbauendes? Ah ja, Zettel-Ewald, dem wir jeden Sieg gönnen weil er der letztverbliebene ist, der der Boulevardmischpoke die Stirn bietet und der mit Sicherheit auch nicht vergiftete Ehrungen von Neoliberalen PR und Lobby Wichsern entgegen genommen hätte, sicher!EZE, 13.11.2004
 Hefte raus, Klassenarbeit
Da hatten die Bochumer sich so gut vorbereitet und sogar die von Peter Neuruer aufgetragen Hausaufgaben gemacht und sich das Spiel Bayern gegen Stuttgart im Fernsehen angeschaut und notiert welches System die Teams gespielt haben, wer die Standards wohin geschlagen hat und wo die anderen Spieler gestanden haben. Es schien gefruchtet zu haben die Bayern kamen bis zur 77 Minute überhaupt nicht zum Zug, aber dann kam Mister-Minit-Mann Jose Paolo Guerrero 1:1 Abgefälscht, 1:2 Abseits, 1:3 angeschossen Eigentor, der im nach jedem Treffer von Makay, einem brünstigem Maultier gleich, besprungen wurde.
Dabei hatten die Bochumer doch an alles gedacht, Eventualitäten eingeschlossen, wie folgende Aufstellung beweist: Pfaff im Tor, Viererkette mit Eder, Auge, Lothar im Wechselspiel mit Nachtweih und Pflügler, links Ziege, im Mittelfeld noch Lerby und Breitner. Vorne dann Wohlfahrt, Mihailovic und McInally. (...)
Was in allen Aufstellungen jedoch fehlte war der DUSEL.
Weiter so Presspack
Uli Honeß wettert gegen die (TV-)Medien:
"Wenn wir schon so weit sind, dass wir uns nach einem 3:1-Auswärtssieg noch rechtfertigen müssen, können wir aufhören." Dona Mara, 13.11.2004
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| Ergebnisse |
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Freiburg - Bielefeld 2:3
Schalke - Hertha 1:3
Hannover - Mainz 2:0
M'gladbach - Nürnberg 2:1
Wolfsburg - Stuttgart 3:0
Bremen - Leverkusen 2:2
Rostock - Hamburg 0:
K'lautern - Dortmund 1:0
Bochum - B. München 1:3
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Zu Billig Flankierpublikumskarte 150 Euro |
Der diesjährigen Sportpresseball stand untern dem Motto: "Titel, Tanz und Tore." Beschwallt vom windelweichen Michael Steinbrecher wurde ein bunter Reigen von Preisen verliehen unter anderem der "Sonderpreis Nachwuchsförderung", für die Fußballschule des SC Freiburg.
Dass Volker Finke diesen Preis entgegen nahm spricht nicht für ihn, denn er hat sich mit etwas gemein gemacht, für das er nicht repräsentativ sein kann. Einzig die Preisverleiher profitieren, denn sie können ihre Institution ohne Kosten schmücken.
Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft versucht, durch eine Reihe von Kuratoren und Botschaftern den Eindruck einer Bürgerinitiative zu vermitteln. Dabei wird sie von den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie finanziert. Seit vier Jahren arbeitet INSM mit einem millionenschweren Budget auf marktwirtschaftliche "Reformen" hin, auf den Rückzug des Staates und den Abbau und die stärkere Privatisierung sozialer Sicherung. Mit der Verschleierungstaktik versucht die Initiative, das Glaubwürdigkeitsproblem der Wirtschaftsverbände zu umgehen" (Frankfurter Rundschau, 18.6.2004)
Dona Mara, 13.11.2004
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