| Huhu - Herr Meier |
| Badewannenkapitän |
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Manager Meier, die Niete, macht uns Angst. Beim Sportschau-Interview
mit der, diesmal außerordentlich ins Siezen entgleiste, Duzmaschine
Hartmann, fühlte man sich unwillkürlich an Badewannenkapitäne erinnert.
Das fahle Antlitz, das fettige wohl seit Wochen nicht mehr ordentlich
gestutzte Haar, der fahrige Ausdruck, man hörte schon gar nicht mehr
hin. Der Mann hat seine Qualen ja eigentlich mehr als verdient. Wer
den Verein, mit meisten regelmäßigen Stadiongängern der Welt, dermaßen
an den Rand der Existenz manövriert und das aus purer Maßlosigkeit,
Gier und Geltungssucht, der hat mindestens ein paar Wochen Schlaflosigkeit
verdient.
Aber die schwerstmorbide Vorstellung dieses Mannes bestürzte denn
doch. Besonders Angesichts des westfälischen Präsidentenferkelchens,
das sich gleichzeitig wie aus Schleim gemeißelt - und rundum unbeschädigt
gibt. Das Manöver den Vereinsvorsitz abzugeben, um die Geschäfte der
AG weiterzuführen, ist nichts als ein dreister Presse-Beschwichtigungstrick,
der Verein hat eh nichts mehr zu melden mit seinen 20 Prozent Anteil,
ja an was überhaupt, sich selbst? 
Schon wieder ein kapitaler Brummer
Der fairste Torwart
der Welt
Wie kommt es, dass wir das jetzt
so genau wissen:
Lehmann stachelt, wie sich später herausstellt, nicht dumm und sogar
mit Erfolg, gar nicht mal gegen Kahn sondern nur für ein offenes Duell.
Prompt tappt Pfostenkasper Maiersepp in die Falle und ortet sich steindumm
als felsenfest parteiischer und damit zweifellos unhaltbarer Torwarttrainer.
Ausgerechnet der so als Günstling entlarvte Kahn schwafelt daraufhin
was von unfairem Verhalten Lehmans. Dass der Entenfänger gleichwohl
von "Killer" Klinsmann ins Abseits befördert wird, spricht erstmal
für den Bäckerbuben. 
Was kann man von einem Entenfänger schon lernen?
Statt dass nun Ruhe einkehrt im Mediendickicht, versucht auf einmal
alle Welt den wohl schlechtesten Mannschaftsspieler aller Bundesliga
Zeiten in Schutz zu nehmen. Das fängt bei Klinsmann an, der dem
Schutzbedürftigen seine miese Attacke gegen Klose ausdrücklich gestattet,
während Keeper Hildebrand, für seine begrüßenswerte und gesunde
Einstellung nicht werden zu wollen wie der Stecher, gemaßregelt
wird. Jau, Fair! Weiter geht´s mit, wen wundert es, Beckenbauer,
der zwar gesteht, dass Lehmann der bessere Fußballer ist, gleichwohl,
ausnehmend fair, dies "für das deutsche Spiel" als unerheblich sieht.
Und es endet zwar längst noch nicht mit Ballack aber dessen Auftritt
soll das Thema hier beschließen: Was ist mit dem eigentlich los.
Hat der es nötig sich für Patzer Olli dermaßen ins Zeug zulegen?
Und,- ist das dem Kahn eigentlich recht, sich von diesem Weichei
von einem Kapitän verteidigen lassen zu müssen? Als wäre er,
Kahn, ein hilfloses Schürzenkind.Überhaupt,- was tun die dem, einst
ganz erträglichen Karl-Marxstädter, in Bayern eigentlich in den
Tee, dass er es derweil braucht wie ein Effe auf Crack daherzukommen.
Dem Nationalgenossen Fahrenhorst mit vollem Wollen (wer die Szene
zeitgeloopt gesehen hat, muss das so sehen) die Elle gleich zwiefach
ins Gesicht zu prügeln ist ja schon fast so Fair wie das mutwillige
nicht bemerken dieser Tatsache durch das Medienpack.
EZE, 18.10.2004
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mailto: headquarter@football-crazy.de
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| Ergebnisse |
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Bayern München - Schalke 0:1
Bochum - Rostock 0:1
Mainz - Bremen 2:1
Nürnberg - Freiburg 3:0
Hamburg - Bielefeld 0:2
Stuttgart - Dortmund 2:0
Hannover - Wolfsburg 3:0
Gladbach - Lautern 2:0
Hertha BSC - Leverkusen 3:1
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| Hintern Gittern |
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Wie schlecht muss es um die Bayern Profis bestellt sein, wenn sie
sich schon auf illegale Insidergeschäfte einlassen, um ein paar
Euro Fünfzig zu ergattern. Männer, die von sich selber behaupten,
" ruhig, sachlich, solide" (Thomas Linke), "freundlich, ehrgeizig,
hilfsbereit, immer gut drauf" (Hasan Salihamidzic), und "gutmütig,
tolerant, ehrgeizig" (Jens Jeremies) zu sein und in ihren IN-OUT-LISTEN
Autos toll und Staus und rote Ampeln blöd finden? Schlechtestenfalls
droht den dreien eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren. Aber
gemäß dem Motto der drei Herren: "Man lebt nur einmal!" (Brazzo
, neben Audi "IN" bei Jeremies), "Immer positiv denken!" (Linke)
und "Man muss die Feste feiern wie sie fallen" (Jeremies) wird alles
gut und die Besserung hinter Gittern wird erfolgreich sein. Nicht
nur Trainer gibt es dort zur Genüge auch an gleichwertigen Profis
des inner- und außereuropäischen Fußball lassen sich finden (in
Italien schon in Mannschaftsstärke). Die Leitung der neu zu gründenden
Teams muss natürlich in die Hände von US-Amerikanern. Sie sind einfach
die Besten auf dem stark expandierenden Gefängnismarkt. Johny Cash
live at St. Quentin wird es leider nicht geben, aber Anastacia wird
bestimmt mal zum Röhren kommen.
Dona Mara, 18.10.2004
Poppelshausen

Müssen wir nicht mehr sehen
der Vorstand
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