8. Spieltag 16.-17.10.04


Huhu - Herr Meier
Badewannenkapitän

Manager Meier, die Niete, macht uns Angst. Beim Sportschau-Interview mit der, diesmal außerordentlich ins Siezen entgleiste, Duzmaschine Hartmann, fühlte man sich unwillkürlich an Badewannenkapitäne erinnert.
Das fahle Antlitz, das fettige wohl seit Wochen nicht mehr ordentlich gestutzte Haar, der fahrige Ausdruck, man hörte schon gar nicht mehr hin. Der Mann hat seine Qualen ja eigentlich mehr als verdient. Wer den Verein, mit meisten regelmäßigen Stadiongängern der Welt, dermaßen an den Rand der Existenz manövriert und das aus purer Maßlosigkeit, Gier und Geltungssucht, der hat mindestens ein paar Wochen Schlaflosigkeit verdient.
Aber die schwerstmorbide Vorstellung dieses Mannes bestürzte denn doch. Besonders Angesichts des westfälischen Präsidentenferkelchens, das sich gleichzeitig wie aus Schleim gemeißelt - und rundum unbeschädigt gibt. Das Manöver den Vereinsvorsitz abzugeben, um die Geschäfte der AG weiterzuführen, ist nichts als ein dreister Presse-Beschwichtigungstrick, der Verein hat eh nichts mehr zu melden mit seinen 20 Prozent Anteil, ja an was überhaupt, sich selbst?

Fliegenfänger
Schon wieder ein kapitaler Brummer

Der fairste Torwart der Welt
Wie kommt es, dass wir das jetzt so genau wissen:
Lehmann stachelt, wie sich später herausstellt, nicht dumm und sogar mit Erfolg, gar nicht mal gegen Kahn sondern nur für ein offenes Duell. Prompt tappt Pfostenkasper Maiersepp in die Falle und ortet sich steindumm als felsenfest parteiischer und damit zweifellos unhaltbarer Torwarttrainer. Ausgerechnet der so als Günstling entlarvte Kahn schwafelt daraufhin was von unfairem Verhalten Lehmans. Dass der Entenfänger gleichwohl von "Killer" Klinsmann ins Abseits befördert wird, spricht erstmal für den Bäckerbuben.

Entenfänger
Was kann man von einem Entenfänger schon lernen?

Statt dass nun Ruhe einkehrt im Mediendickicht, versucht auf einmal alle Welt den wohl schlechtesten Mannschaftsspieler aller Bundesliga Zeiten in Schutz zu nehmen. Das fängt bei Klinsmann an, der dem Schutzbedürftigen seine miese Attacke gegen Klose ausdrücklich gestattet, während Keeper Hildebrand, für seine begrüßenswerte und gesunde Einstellung nicht werden zu wollen wie der Stecher, gemaßregelt wird. Jau, Fair! Weiter geht´s mit, wen wundert es, Beckenbauer, der zwar gesteht, dass Lehmann der bessere Fußballer ist, gleichwohl, ausnehmend fair, dies "für das deutsche Spiel" als unerheblich sieht.
 
Und es endet zwar längst noch nicht mit Ballack aber dessen Auftritt soll das Thema hier beschließen: Was ist mit dem eigentlich los. Hat der es nötig sich für Patzer Olli dermaßen ins Zeug zulegen? Und,- ist das dem Kahn eigentlich recht, sich von diesem Weichei von einem Kapitän verteidigen lassen zu müssen? Als wäre er, Kahn, ein hilfloses Schürzenkind.Überhaupt,- was tun die dem, einst ganz erträglichen Karl-Marxstädter, in Bayern eigentlich in den Tee, dass er es derweil braucht wie ein Effe auf Crack daherzukommen. Dem Nationalgenossen Fahrenhorst mit vollem Wollen (wer die Szene zeitgeloopt gesehen hat, muss das so sehen) die Elle gleich zwiefach ins Gesicht zu prügeln ist ja schon fast so Fair wie das mutwillige nicht bemerken dieser Tatsache durch das Medienpack.

EZE, 18.10.2004

 

mailto: headquarter@football-crazy.de

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Ergebnisse
Bayern München - Schalke 0:1

Bochum - Rostock 0:1

Mainz - Bremen 2:1

Nürnberg - Freiburg 3:0

Hamburg - Bielefeld 0:2

Stuttgart - Dortmund 2:0

Hannover - Wolfsburg 3:0

Gladbach - Lautern 2:0

Hertha BSC - Leverkusen 3:1

 
Hintern Gittern


Wie schlecht muss es um die Bayern Profis bestellt sein, wenn sie sich schon auf illegale Insidergeschäfte einlassen, um ein paar Euro Fünfzig zu ergattern. Männer, die von sich selber behaupten, " ruhig, sachlich, solide" (Thomas Linke), "freundlich, ehrgeizig, hilfsbereit, immer gut drauf" (Hasan Salihamidzic), und "gutmütig, tolerant, ehrgeizig" (Jens Jeremies) zu sein und in ihren IN-OUT-LISTEN Autos toll und Staus und rote Ampeln blöd finden? Schlechtestenfalls droht den dreien eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren. Aber gemäß dem Motto der drei Herren: "Man lebt nur einmal!" (Brazzo , neben Audi "IN" bei Jeremies), "Immer positiv denken!" (Linke) und "Man muss die Feste feiern wie sie fallen" (Jeremies) wird alles gut und die Besserung hinter Gittern wird erfolgreich sein. Nicht nur Trainer gibt es dort zur Genüge auch an gleichwertigen Profis des inner- und außereuropäischen Fußball lassen sich finden (in Italien schon in Mannschaftsstärke). Die Leitung der neu zu gründenden Teams muss natürlich in die Hände von US-Amerikanern. Sie sind einfach die Besten auf dem stark expandierenden Gefängnismarkt. Johny Cash live at St. Quentin wird es leider nicht geben, aber Anastacia wird bestimmt mal zum Röhren kommen.
Dona Mara, 18.10.2004

 
Poppelshausen


Müssen wir nicht mehr sehen

der Vorstand