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11. Spieltag 3.-5.11.00 |
Hertha 59%-Meister 59% aller Mannschaften, die am 11. Spieltag an der Tabellenspitze gelegen haben, werden am Ende Meister. Das sagt die Statistik - und am 11. Spieltag steht Hertha BSC ganz oben. Die restlichen 41% werden wohl noch zu bewältigen sein! Jedenfalls, wenn die Hertha so weiter spielt wie zur Zeit in der Bundesliga (reden wir also bitte nicht über den UEFA-Cup, aus dem sie sich bitte recht bald verabschieden sollten). Die Torfabrik der Liga steht in Berlin, und am Ende der Saison wird man noch darüber streiten, welches das Tor des Jahres gewesen ist (Alex Alves 50-Meter-Schuß gegen Köln oder Stefan Beinlichs brasilianisches Dribbling gegen Bremen). Nächstes Woche gehts nach Dortmund, und wir wünschen der Hertha im Pott genau so viel Erfolg wie Schalke (mindestens!).
Weiter so, Borussia! i Fast wären wir doch wirklich enttäuscht gewesen von der Borussia in dieser Saison, aber so langsam nähern sie sich wieder der Form aus der letzten Saison, die uns allen so unendlich viel Spaß bereitet hat (außer natürlich den Borussia-Fans). Wer an die Börse geht, sollte lieber die Finger vom Fußball lassen, möchte man höhnisch sagen. Jedenfalls ist Borussia Dortmund inzwischen die Schießbude der Nation, 22 mal mußte der arme Jens schon den Ball aus dem Netz holen. Das sind immerhin 1 Tor mehr als der 1.FC Köln und 2 mehr als Stuttgart, Bochum und Cottbus. Beim nächsten Mal dürfen sie dann auch noch ohne Jörg Heinrich antreten, und das gegen Hertha BSC. Die Bayern treffen also wieder, na prima. Staatskrise abgewendet.
Betrüg!! Betrüg!! (Teil 1) Da lachte die Pflaz und die Lauterer Band lachte mit und SAT 1 verlieh dem Marian Hristov die "Goldene Schwalbe". Wenn es je berechtigt war, dem Schiedsrichter einen Blindenhund als Assistenten zu wünschen, dann in dieser Situation, als Hristov beim Stand von 2:0 für Schalke im Strafraum ziemlich ungeschickt auf den Rasen plumpste. Ohne Schlaker Einwirkung. Elfmeter für Kaiserslautern. Wie gesagt: alle lachten, nur die Schalker nicht. Und als dann auch noch eine unberechtigte Ecke zum 2:2 führte, da hatten die Knappen ihren Humor vollständig verloren und das Spiel auch.
Betrüg!! Betrüg!! (Teil 2) Goldene Schwalbe, Teil 2. Da fliegt der Altin Rrakli, dieses Schlitzohr, kurz hinter der Mittellinie über imaginäre gegnerische Beine und macht ein spektakulären Bauchplatscher. Rote Karte für Moses Sichone, den Ärmsten. Solche Spieler sollten sofort gesperrt werden, meinte Ewald Lienen nach dem Spiel. Recht hat er. Es wird Euch noch leid tun, Ihr Fliegerkönige. Freispruch für Sichone! Rakli in den Knast! Mehr über das Spiel von unserem unverzagten Geißbock-Korrespondenten Stuhlfauth.
Betrüg!! Betrüg!! (Teil 3)Blindenhund für Schiedsrichter, Folge 3: da steht der Miriuta auf der Linie und schlägt den Ball mit der Hand weg. Dann steht noch einer hinter ihm, der den Ball hinter der Linie wieder ins Spielfeld zurückschießt. Und der Schiedsrichter sieht - gar nichts. Entweder hätte er auf Tor für Wolfsburg entscheiden müssen oder dem Miriuta die Rote Karte und Wolfsburg einen Elfmeter geben müssen. Die Wölfe waren fortan derart verwirrt, daß sie kein Tor mehr zustande brachten. mailto: headquarter@football-crazy.de |
Ergebnisse Bayern - Dortmund 6:2 Kaiserslautern - Schalke 3:2 Leverkusen - Frankfurt 1:0 Unterhaching - Köln 0:0 Stuttgart - Rostock 1:0 Wolfsburg - Cottbus 1:1 Hertha BSC - Bremen 4:1 HSV - SC Freiburg 5:0 Bochum - 1860 München 1:1
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