| Schalke 04
- 1.FC Kaiserslautern 5:1 |
| Torfabrik
wieder in Gang. Geil! |
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| Arme Betzebube! 14 Tore in
3 Spielen reinbekommen, das sieht wie ein Rekord aus für ein Team,
das noch um die Meisterschaft mitspielen will (und sogar noch kann,
denn der Abstand zu den Bayern beträgt immer noch nur 4 Punkte). Am
Ende der Saison geht ihnen einfach die Luft aus - und das kann man
getrost wörtlich nehmen. Die Schalker waren fast immer den
entscheidenden Schritt schneller. Das war schon klasse zu sehen, wie
Ebbe Sand erst mit einem Sprint über 50 Meter die gesamte Lauterer
Abwehr hinter sich läßt, flach nach innen paßt und dann auch noch
Mpenza schneller ist als alle Lauterer inklusive Torwart Koch. Und
dann zum Schluß noch eine echtes Zaubertor von Ebbe Sand: den Ball
im Strafraum in der Luft aufgenommen, noch mal leicht angetippt und
dann direkt unter die Latte. Macht einfach Spaß, den Schalkern
zuzusehen. Wenn sie schlecht spielen, dann spielen sie eben
schlecht, ohne zu treten und zu spucken wie die Nachbarn aus
Dortmund. und wenn sie gut spielen, dann sind sie nicht zu stoppen
und es sieht auch noch prima aus. Zum Glück spielen sie jetzt
rechtzeitig zum Saisonschluß wieder gut und können nächste Woche
aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen die Bayern die Tabellenspitze
übernehmen (und von mir aus auch nicht mehr abgeben. (Gerd Delle) |

| Borussia
Dortmund - Bayern
München 1:1 |
| Die Bayern treten
zurück! |
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Wenn die Bayern Pech haben, ist nicht nur der Dusel, sondern auch die
Meisterschaft weg, denn eine derart bedenkenlos-heftige Verurteilung eines
international renommierten Schiedsrichters durch Hoeneß und Konsorten wird sich
der DFB kaum bieten lassen. Effe muss wohl die nächsten Wochen draußen bleiben
und in den restlichen Ligaspielen wird bei den Münchnern ganz genau hingeschaut
werden. Dabei haben die Kritiker des Schiris so Unrecht nicht. Am Fall Effenberg
lässt sich das zeigen, denn dessen harmloser Check mag grob und irregulär
gewesen sein, ein böses Foul war das nicht und ein platzverweiswürdiges schon
gar nicht. Jeder Tritt nach Ball und Gegner ist da übler. Wirklich
nachtragen kann man den Bayern ihr ruppiges Auftreten in Dortmund aus zwei
Gründen nicht: Sie sind die Ersten, die den Dortmunder mit gleicher Münze
abgegolten haben, was diese für gewöhnlich im Westfalenstadion austeilen. Dort
ist nämlich seit Sammer ein Hauen und Stechen, Treten, Beißen, Kratzen und
Pöbeln an der Tagesordnung, dass es nur so eine Unart ist. Und keiner tut was
dagegen. Die Schiris nicht, die Gegner nicht und in der Berichterstattung wird
dieses Benehmen fast immer unter den Teppich gekehrt. Zweitens war das ganze
Geschehen durch die untaktische Bayernleidenschaft, wenigstens vorm
Fernsehkasten, ein Unterhaltsames. Dass das Sportliche zu kurz kam, haben die Borussen zu verantworten, denn die
hätten nun schlechterdings gegen neun Mann ein feines Powerplay aufziehen und damit
den Eishockey-Charakter des Spiels noch unterstreichen
können.
Einzig Rosicky hatte Würdiges zu bieten. Schade, dass der Mann bei einer Truppe
gelandet ist, deren Spielweise regelmäßig vergiftete Stimmung heraufbeschwört
und damit die Aussicht, dass der fragile Mann Opfer von ungesunden Attacken wird,
nur zu wahrscheinlich macht. (Egon Zewe)
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| Eintracht Frankfurt -
Bayer Leverkusen 1:3 |
| Rausch ausschlafen |
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| Was tut ein Mann der keine Lust mehr hat, seine Pudel und seine Weiber
auszuführen, zumal die viele frische Luft einem echten Kerl eh nicht gut tut
und womöglich jemand glauben könnte: "Der ist ja schwul". Allein der
Gedanke daran sorgt bei pubertierenden Jungmänner dafür, die Gemüter und
Fäuste in Wallung zu bringen. Mit dem Alter gibt sich das meist, aber nicht bei
allen Zeitgenossen gilt, dass mit den Jahren auch die Erfahrung sich vermehrt.
Ausnahmen bestätigen die Regel: Die Frankfurter Eintracht bietet dafür den
Anschauungsunterricht. Und wirklich alle machen mit. Spieler, Trainer, Vorstand
und Fans. Vor dem Spiel tat der Interimstrainer Friedel Rausch kund, dass
"seine Jungs brennen". Und was tat er, der alte Feuerwehrmann? Was alle
Feuerwehrmänner tun, wenn sie nicht beim löschen sind. An seiner Mannschaft
hat es nicht gelegen, die boten gegen die Marketingabteilung des Konzerns aus
dem Rheinland zunächst eine gute Partie. In der ersten Halbzeit traf Kirsten
zum 1:0. Es dauerte bis die Hessen ihre vielen Chancen verwerten konnten; der
Anschlusstreffer fiel durch Yang erst in der 58.Minute. Das Blatt begann sich zu
wenden. Zugunsten der Gäste; Lucio traf zweimal. Das Feuer auf dem Platz war
damit gebannt, jetzt fackelte es auf den Rängen, und den Gästen der Vip Lounge
wurde verdammt heiß auf ihren Sesseln. Berti Vogts wünschte seinem Freund Friedel noch alles Gute und verschwand durch die
Hintertür. (Dona Mara)
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| Ergebnisse |
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Dortmund - Bayern 1:1
Schalke 04 - Kaiserslautern 5:1
Frankfurt - Leverkusen 1:3
Köln - Unterhaching 1:1
Rostock - Stuttgart 1:1
Cottbus - Wolfsburg 0:0
Bremen - Hertha 3:1
Freiburg - HSV 0:0
1860 - Bochum 2:4
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| 1860 München
- VfL Bochum 2:4 |
| Feld von hinten
aufrollen... |
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| Wie es geht zeigt die Mannschaft mit den schönsten Namen der Liga. Trainer
Schafstall brauchte auf der Reise in den Süden gar nicht prophetisch werden, da
die Löwengrube sich als Bühne für die jungen Bochumer entpuppte. Yildiray
Bastürk spielte ausgezeichnet und schoss die ersten beiden Tore der Partie (37.
und 49. Minute). Die Löwen agierten in der ersten Halbzeit ähnlich schlapp wie
die "Kollegen" in freier Wildbahn, die nach der Abfütterung durch
ihren Harem plautzig rumdösen. Den Großkatzen sei es gegönnt, von den
Namensvettern darf man an einem Samstag jedoch mehr erwarten. Löwen lassen
Löwinnen jagen, die Münchener "Unterart" lässt den Gegner jagen. Der Anschlusstreffer wurde durch Rouven Schröder in der 56. erzielt, aber kaum
eine Gähnlänge weiter stand es durch den Treffer von Thomas Reis 3:1 für
Bochum. Daniel Borimirow konnte mit seinem umstrittenen Treffer zwar noch mal
auf 2:3 verkürzen, allein er bekam die Löwen nicht mehr wachgerüttelt, das
besorgte dann im Gegenzug Schindzielorz mit seinem Treffer zum 4:2 Endstand. In
der Bibel heißt es hoffnungs- heischend, die Ersten werden die Letzen, die Letzen
werden die Ersten sein. Für diesen Samstag traf es zu: Bayern München wurde in
Dortmund ins Fegefeuer gestoßen und Bochum ward Tagessieger. Und am Ende der
Saison beweist Bayern, dass der Ablasshandel weiterhin floriert und Bochum
zeigt den Leverkusenern wo Unten ist. (Dona Mara)
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