| VfL
Bochum - Schalke 04 1:1 |
| Was
haben die Bayern gelacht! |
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Seit der Bann, über eine mögliche oder doch
erträumte Meisterschaft nicht zu reden, durch penetrantes Nachhaken
seitens der Medien gebrochen ist, seit es allseits Berichte gibt, die eine
Schalker Meisterschaft ausmalen ("die meisten Fans waren bei der letzten
Meisterschaft noch gar nicht geboren"), seit Spieler wie Büskens
öffentlich als eigentliche Fans gepriesen werden, die ein großes Lebensziel vor
Augen haben, und seit Statistiken veröffentlicht werden, in denen Schalke die
meisten Sympathisanten in Deutschland hat, spätesten seit diesen Tagen gärt
das bekannte Phänomen der Angst vor der Bangigkeit und lähmt die sonst so
willigen Beinchen. Um Himmelswillen! Jetzt nur nicht nervös werden... Zu spät, beim Nachbarn
VfL, dem quasi schon
abgestiegenen, ging der Krampf schon los. Verloren Eleganz und Dominanz, mit
denen vor kurzem noch direkte Konkurrenz gebändigt wurde. Mut und Enthusiasmus
wandeln sich zu Muss und Anstrengung. Mann kennt das ja - und es scheint nur
eine Mannschaft zu geben, die dagegen immun ist und dazu auch noch Dusel hat.
Deswegen mag man die auch nicht, denn nur der wird richtig fickerig angesichts
des großen Ziels, der es auch richtig zu achten weiß und der es nicht für
selbstverständlich hält, die Schale einzusacken mit einem feisten "mir san
mir". Und Wolfsburg wird ganz grausig. (Egon Zewe)
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| Bayern München
- SC Freiburg 1:0 |
| Scheiße versilbern |
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Gutes Zeichen das die Freiburger noch keinen
neuen Sponsoren, haben für den sie Reklame laufen. Lohnt der Fußballklub zum
Marketing-Instrument? Die größte Herausforderung für Marketing-Menschen liegt
im Verkauf, entweder im Massenverkauf schlechter Produkte oder guter Produkte zu
überhöhten Preisen. Einer der führenden Köpfe der Branche brachte es auf den
Punkt: "Wir können zwar aus Scheiße kein Gold machen. Wir können sie
aber ein bisschen versilbern." Der Bayern Präsident zieht das Silber an
wie Scheiße die Fliegen – und das neue Jahrtausend ist ausgehend vom
Fernsehen bundesweit Silber-überpudert. Freiburg ist in diesem monochromen
Ödland ein Lichtblick, Künstler und Malermeister, die wieder Farbe ins
Geschehen bringen, und eins fehlt ihnen ganz bestimmt nicht: Qualität. Gute
Spieler, guter Trainer, gutes Umfeld – zu gut für Marketing. Selbst die
Bayern ließen sich anstecken von der Spielfreude. Das Ergebnis war ganz nach
Plan: 1:0 – ein Freistoß, den Scholl in der 65. Minute cool versenkte, aber
das Spiel war ansehnlich. Der Vorab-Schelte, der Mannschaft mangele es an
Kampfgeist und Siegeswillen, die der Präsident wie üblich über das
bundesweite Organ der Niedertracht verbreitet hatte, wurde ebenso postwendend
widersprochen - und zwar von dem sich sonst bedeckt haltenden Ottmar Hitzfeld,
der seiner Mannschaft das Gegenteil bekundete. Allein so ganz wollte er’s
nicht glauben, hätte er sonst bemerkt wie viele Aufgaben seine Spieler noch zu
bewältigen haben? Die Meisterschaft ist eh schon entschieden – nur wissen tut
es noch keiner. (Dona Mara)
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| 1.FC
Kaiserslautern
- Bayer Leverkusen 0:1 |
| Tri tra trulala.... |
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| ...die Leverkusener sind wieder. Heute gab das
Konzern- Ensemble eine Gastvorstellung auf dem Betze. Vorschule
auf den Rängen, Kindergarten auf dem Platz und Strippenzieher auf der Tribüne.
Der Vorhang hebt sich: unruhiges Getrappel auf dem Rasen – in
der neunten Minute trifft Neuville zum 0:1. Die Kasperl vermögen nichts zu
richten, ihre Gefolgschaft bleibt nervös. Fehlpässe und Fouls prägten das
Spielgeschehen. In der ersten Hälfte vergeben Klose und Basler gute
Einschussmöglichkeiten und in der zweiten Hälfte trifft Kirsten, der "Schwatte",
das Tor nicht. Glückwunsch an die Lauterer,
endlich mal kein Fünferpack bekommen; die viele Kohle des internationalen
Wettbewerbs ist zwar futsch, aber mal ehrlich, so richtig wohl fühlt ihr euch
in der Ferne doch eh nicht. Und schaut doch mal auf die traurigen Gestalten, die
nur noch für das meistverkaufte Produkt ihres Geldgebers glaubhaft einzustehen
vermögen: die Schmerztablette. Und dann diese Fleischwerdung von Manager, der
bei der Geburt getrennt wurde von der feisten Weltraumkröte Jabba The Hutt.
Beide sind adipöse Lichtgestalten, Jabba, die 5m Brumme sondert beständig Rotz
und Schleim aus Nase und Maul ab. Gewiss, unappetittlich aber im Vergleich zu
den Ausscheidungen des Leverkusener Managers harmlos. Jabba the Hutt hat bereits
ausgeschleimt, aber für die rheinländische Kröte steht weit und breit kein
Hahn solo bereit, sodass das nächste Opfer schon gewiss ist: ein armes Kasperl.
Der Vorhang fällt und die Frage offen: Wieviel Fassungsvermögen hat ein
Schalensitz? ( Dona Mara)
Neue Sprüche aus dem Zirkus Don
Calli 
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| Ergebnisse |
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Unterhaching - 1860 3:2
HSV - Rostock 2:1
Kaiserslautern - Leverkusen 0:1
Bayern - Freiburg 1:0
Bochum - Schalke 1:1
Wolfsburg - Dortmund 1:1
Stuttgart - Bremen 2:1
Köln - Cottbus 4:0
Hertha - Frankfurt 3:0
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| Unterhaching -
1860 3:2 |
| Münchner unter
sich |
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| Lorenz-Günter
Köstner ist wirklich eine arme Sau. Erst sagt er die Wahrheit über
seinen Verein (gehört nicht in die 1.Liga), dann macht sich der
Hauptsponsor vom Acker, weil er diesen Satz nicht vertragen kann und zu
guter letzt straft ihn auch noch die Mannschaft lügen und gewinnt das
Duell gegen die Löwen. Wann haben die Hachinger zuletzt 3 Tore
geschossen? Erraten - diese Saison erst ein einziges Mal, und das war in
der Hinrunde beim legendären 5:2 gegen Hertha BSC. Und da Cottbus vom FC
Kölle mit 4:0 regelrecht vorgeführt worden ist, haben die Hachinger
jetzt 2 Punkte Vorsprung (vor einem Abstiegsplatz). Es könnte also sein,
daß unser Unterhaching noch ein weiteres Jahr in der 1.Liga erhalten
bleibt. Bloß wer zahlt im nächsten Jahr die Gehälter?? (Gerd Delle) |
| Hertha
BSC - Eintracht Frankfurt 3:0 |
| Rausch des
Abstiegs |
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| Als der
Eintracht-Vorstand in seiner Verzweiflung Friedel Rausch als Trainer
engagierte, da war ihm Hohn und Spott sicher. Da konnte man den armen
Rentner fast schon bedauern für dieses Himmelfahrtkommando. Das ein oder
andere Pünktchen allerdings hätte man der Mannschaft eigentlich doch
zugetraut, aber Friedel Rausch übertrifft tatsächlich alle Erwartungen:
4 Spiel, 0 Punkte. In Berlin sind die Frankfurter eigentlich sogar noch
mal davon gekommen. Die Hertha ließ Gnade vor Recht walten, begnügte
sich mit 3 Toren, schaltete danach 5 Gänge zurück und schaukelte die 2.
Halbzeit ungefährdet über die Runden. Nächste Woche darf die Eintracht
einen letzten Versuch unternehmen - zuhause gegen Bochum. Da geht es dann
endgültig um Kopf und Kragen. (Gerd Delle) |
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