FC Enerdzija Chosebuz

Es geht also ins zweite Jahr, das Austauschprogramm des DFB mit den Sorben/Wenden. War es auch lange nicht gut bestellt um die Westslawen, konnten sie das Ende des Programms nach harten Verhandlungen doch noch abwenden. Frohen Mutes zieht die sorbische Multikultitruppe wieder ins Stahlbad Bundesliga auf der Suche nach neuen Herausforderungen, denn den sorbischen Titel scheinen sie auf Jahrzehnte sicher zu haben, denn die "schärfste" Konkurrenz aus Baudcin nimmt an der 4. Liga teil.

Nach der umstrittenen und schlußendlich abschlägigen UEFA- Entscheidung über einen festen Championsleagueplatz für die Sorben wollen sie die Qualifikation nun über die Bundesliga angehen. Mit einem Kader nur ausländischer Profis - kein sorbischer Profi bei Chosebuz - werden sie es wieder schaffen, alle 34 Spiele ohne Inländer zu bestreiten, ein Unding, wie viele Präsidenten und Manager der neidischen Bundesligakonkurrenz finden, was den Chosebuzer Vorsitzenden Krein aber keineswegs anficht: "Bei uns fällt es doch nur auf, weil die meisten unserer Kicker aus Osteuropa oder dem Balkan stammen." Ein heller Kopf, und wo er Recht hat, hat er Recht, es wird höchste Zeit, die ganzen Frosch- und Frittenfresser sowie die Käselutscher mal wieder über den Rhein zu jagen, einige Vereine würden ganz schön aus der Wäsche gucken. 

Im Übrigen, was würde Uli Hoeneß sagen, wenn Chosebuz mit 11 Sorben/Wenden anträte (Und MV erst)? Nichtsdestotrotz scheint die CL-Quali für die Wenden auch ohne solche kein leichtes Unterfangen. Viel wird wieder vom Sorbenmaradona Miriuta abhängen. Er muß wieder wie im Vorjahr den einen oder anderen Freistoß von hinterm Tor aus verwandeln. Bei den Neuzugängen darf man vor allem auf Stürmer Brasilia gespannt sein, den die Sorben für kleines Geld aus dem polnischen Stettin holten. Vielleicht hätten sie besser noch ein Schüppchen drauf legen sollen und dafür den Polen Warschau vom FC Santos geholt.

Sorbia liberate!

Wilfried Möhre, MDR

mailto: headquarter@football-crazy.de

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