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| 1.FC Köln - Schalke 04 1:1 | |
| Mit Stürmern.... | |
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wäre der FC vermutlich Meister geworden. Ohne ... sieht man ja. No goals, no
cups. Aber nachdem ich die Kölner nun in kurzem Abstand gegen Stadtteil
Leverkusen, Bayern und Schalke gesehen habe, ist dies das treffendste Fazit. Die
drei Gegner sahen alle ziehmlich alt aus, jedenfalls nicht 35 – 40 Punkte
besser, so dass sich die Frage stellt, was denn nun so besonderes ist am
künftigen deutschen Meister. Köln Land hat gegen 10 FCler glücklich in der
Verlängerung gewonnen, nachdem diese in der regulären Spielzeit sogar das
Toreschiessen für das Umland übernommen hatten, Bayern hätte gegen einen FC
mit Sturm nach einer Stunde nahezu aussichtslos mit 2 bis 3 Toren hinten gelegen
und Schalke hätte eine deftige Packung kassiert, hätten Kurth und Sand schon
vor dem Spiel die Trikots getauscht, für ein solides 3 : 1 hätte den Kölnern
wahrscheinlich schon Agali gereicht. So aber gestaltet der FC die Spiele
ausgeglichen - bis 35 – 40 Meter vor Gegners Tor, während vorne der
unermüdliche Kurth rackert – dummerweise im Stile eines defensiven
Mittelfeldspielers, der dem kreativen Kopf den Rücken freihält, nur dass sich
beim FC Lottner zu diesem Zeitpunkt noch weit hinter der Mittellinie tummelt.
Manchmal schafft Kurth es wenigstens, Lottner die Schussbahn frei zu räumen,
diese Saison schon 5x. Ansonstens fragt man sich meistens, für wen sich
Kurth eigentlich so reinhaut, hätte er einen typischen Torjäger neben sich,
könnte Kurth tatsächlich ein wertvoller Spieler sein. Auch im Spiel gegen
Schalke war die FC – Aktion, die am meisten aussah wie die eines Stürmers,
von Song – bis auf den Abschluss, knapp vor der von Kreuz. Zu Schalke fällt
einem nach diesem Spiel nicht viel ein, außer Verwunderung über deren
Tabellenplatz. Mit solchen Truppen im internationalen Wettbewerb braucht
Deutschland eine Regeländerung, um den vierten CL-Platz zurück zu erobern,
grottenschlecht ist eine Beleidigung für jede Grotte.
Noch ein Wort zum Premiere – Reporter: Der hielt Mitte der ersten Halbzeit tatsächlich die im Stadion befindlichen Schalker Fans für "eloquenter". Aberwitzige Verbindung: Eloquenz und Pottsäue. Toll war auch Cichon im Nachspiel: Auf die Frage, was denn nun überwiege, der Glaube oder die Hoffnung (an den Klassenerhalt [ die Versetzung]), wollte Cichon ganz eloquent mit einem Sprichwort antworten: Nur, es fiel ihm nicht ein, außer "Äh, äh, äh" ist ein mir unbekanntes Sprichwort. Totgequatschte reden länger. Al Aaf, 31. 3. 2 mailto: headquarter@football-crazy.de |