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Unter ferner liefen mögen die Wolfsburger keine Erwähnung mehr finden. Manager der Wolfsburger Fußball GmbH, Peter Pander verkündet eine neue Zeitrechnung. Nicht nur finanziell auch sportlich sollen die Uhren fortan anders ticken, um den Glanz der Volkswagen Karosserien besser in Szene zu setzen Ticke tacke, ticke-tacke - Manchester United, tick-tick-tick, tack-tack-tack, Metronom, tuck-tuck-tuck, Beagle - tja all das tickt zwar vor sich hin, aber nicht wie die Uhr, die in Wolfburg den Lauf der Zeit kundtut. Wie wird bloß das neue Image sein? Panders Rackerbande anstelle von Wolfs Meute? - Obacht mit der Namensähnlichkeit!!, es gibt schon ein Mini-Stinkblech, das sich Panda schimpft und bei einem andern Auto-Bauer vom Band läuft und Logo-Technisch sieht es auch schlecht aus, da das verbummelte, schwachsichtige Bärentier schon im Logo eines Globalplayers prangt. Am besten nichts dergleichen. Tiere und Fußballspieler bilden von jeher eine unsägliche Verbindung und Tiger sollte man Boxern überlassen. Bleibt fest zu halten, dass das Kader diese Saison größer ist. Alle Positionen sind doppelt besetzt und das Team wird durch jüngere Spieler verstärkt. Der talentierte bulgarische Nationalspieler Martin Petrov (22) im Sturm, der Brasilianer Robson Ponte (24) für Linksaußen, rechts der Slowake Miroslav Karhan (25) und die ganz jungen Hüpfer kommen aus der Amateurliga, Tobias Rau und Franz Maik (beide 19 Jahre alt). Bevor wir in die Zukunft blicken werfen wir zunächst einen Blick in die Vergangeneinheit: Im 19. Jahrhundert betete man zwei Göttinnen an, die Frau und die Börse. Damals vermengten sich Geschäftsgeist und Geschlechtstrieb miteinander. Die Liebe wurde zur Geldangelegenheit und das Geldverdienen wurde fortan mit einer sinnlichen Innbrunst betrieben. Beides dauert an bis heute, aber in Deutschland naht der Paradigmenwechsel. Anstelle der Frau tritt das Auto -wrummm!!- es gibt sicher eine amerikanische Studie, die meine hier keck in die Welt posaunte Behauptung stützt , dass der deutsche Durchschnittsmann die optimalste Verbindung zwischen Arsch und Hirn aufweist, die extrem wichtig ist für das hemmungslose Durchtreten des Gaspedals. (Paperlapap die Ami-Studie ist gar nicht nötig, der Beweis ist Schummi 1 und 2 und die restliche Klons, die gerade in Serie gehen). Zurück in die Gegenwart, zurück zu Wolfsburg und dem ansässigen Autobauer. In einer Studie "Frauen und Fußball" lag das Interesse der Damen an Wolfsburg bei Sage und Schreibe Null Komma Null Prozent, in Zahlen: 0. - es interessiert mich brennend, wie viele der interviewten Damen ein schnicken Golf oder Wohnzimmer-Badewannen- Gemischt-Blech, alias Beagle (Lob an die Kreativabteilung, echt toller Name, da steckt jahrelange Nachdenkarbeit drin) fahren? - Viel mehr als ihr tolle Spieler zu haben scheint. Soviel steht fest, Bleche und der FC Bayern werden gemocht, eine Aura der Enthirnung liegt über dem Land, und soviel ihr auch ackert, mit dem gekauften Spiel werdet ihr auch in Zukunft keinen Menschen glücklich machen. Dona Mara 27.7.2001 mailto: headquarter@football-crazy.de |