| HSV - Cottbus
5:2 |
| 2001
Odysee im Strafraum |
Was war das für
ein beschissenes Jahr. Statt dem Ringen um internationale Plätze
der Abstiegskampf. Im vorletzten Spiel die Klasse erhalten, im
letzten dank eines benebelten Torwarts und einer geisterhaften
Abwehr den Ekelbayern die Meisterschaft doniert. Natürlich in
allerletzter Minute. Dann die neue Saison: Und direkt da
weitergemacht, wo man hätte aufhören sollen: Letzte Minute in
Cottbus: 0:1. Danach flog Onkel Pagel, dann kam Tante Jara, aber besser wurde es
deswegen nicht. Au contraire: Der HSV spielte seine schlechteste
Hinrunde seit, äh, wühl, nachblätter: 1976! Aber hallo! Nur gut,
dass es noch schlechtere Teams gibt - eins davon ist das aus
Cottbus. Die kommen in die Arena und benehmen sich wie der VfB
Stuttgart: Den HSV mal stümpern lassen, dann ein Konter und die Führung
mit in die Pause nehmen. Und hätte es Pieckenhagen nicht gegeben, hätte
es sogar 0:2 gestanden. Zu erklären gibt's da nichts:
"ran" versuchte zwar, die irische Blaskapelle U2 für die
45-minütige Umnächtigung zu verantworten (Jara hatte einen
Ghettoblaster in die Kabine gestellt), aber wir wissen doch alle:
"Das - ist - der - HSV" 2001. Was dann geschah, lässt sich nur mit der Niederkunft Marias ohne
vorhergegangenen GV vergleichen: 5 Tore in einer Halbzeit, die
Partie noch gedreht, Präger mit Doppelpack und Fukal in
Abstaubermanier, dazu Mahda und Barbarez. Ein frohes Schützenfest.
Und ich sage euch: Fürchtet euch nicht. Denn es gibt Teams, die
noch schlechter sind. Aber das wussten wir ja eigentlich schon vorher.
Serge Gainsbourez aka Monsieur 60 Watt, Poptown, 19.12.2001
| 1 FC Köln - VfB Stuttgart
0:0 |
| Tore abgeschraubt |
| Zum Jahresende steigt der FC noch nicht ab, und wenn man die Saison jetzt abbrechen würde, schon mal überhaupt nicht. Trotz Lienen, Linßen, Caspers, Fritz Schramma, Antwerpes, A. Neven Dumont, dem Express, Prinz Ralf, Niedecken und vor allem trotz seiner Mannschaft. Leider ist es noch nicht ganz so weit, aber Lienen und seine Mannschaft scheinen einen genialen Plan entwickelt zu haben, damit das zum Saisonende Wahrheit wird. Sie spielen jetzt einfach so schlecht, dass es den Gegnern überhaupt keinen Spass mehr macht und sie genau so schlecht spielen. Heraus kommt immer ein 0:0, sozusagen die Mutter aller Ergebnisse und folgerichtig fiel es auch gar nicht weiter auf, dass ein übereifriger Arbeiter den Abriss des Müngersdorfer Stadions schon Mitte letzter Woche begonnen hatte, indem er als erstes die Tore abschraubte. Dies ergibt noch 16 Punkte bis Ultimo und mit 30 Punkten ist in dieser Saison noch niemand abgestiegen. Ewald, du bleibst der beste Mann. Wenn die Qualität nicht reicht, muss man halt andere Mittel einsetzen. Der Erfolg hat hier ,wie immer, recht, schließlich hat man auf diese Weise aus den letzten 6 Spielen 3 Punkte mehr geholt als Weltpokalsieger Bayern. Zum Spiel: Der FC begann wie fast immer mit seinen gefährlichsten Spielern Lottner und Kurth, die zusammen mehr als die Hälfte aller FC-Tore in dieser Saison erzielt haben (6!). Aber auch solch kleine Täuschungsmanöver gehören zur Erfolgstaktik. O. K., lieber nichts zum Spiel, denn schön wars nicht, aber Hauptsache
15.
Al Aaf, 20. 12. 01
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Ergebnisse |
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Bayern München - Mönchengladbach 0:0
Hamburg - Cottbus 5:2
Bremen - Freiburg 3:2
Hertha BSC - St. Pauli 2:2
Nürnberg - Dortmund 2:2
1.FC Köln - Stuttgart 0:0
Kaiserslautern - 1860 München 1:3
Rostock - Schalke 1:3
Wolfsburg - Leverkusen 3:1
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