| Kaiserslautern
- Hertha 4:1 |
| Erst
hast du kein Pech und dann kommt noch Glück dazu |
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| Bisher wurden
die Erfolge der Lauterer nicht besonders ernst genommen. Die Serie
der Pfälzer wurde allenthalben betrachtet, wie die obligatorische
Siegesfolge eines jeden leidlich guten Clubs im Laufe einer Saison.
Nur dass diese hier zufällig am Anfang der Saison einsetzt. Auch
gründete die anhaltende Gelassenheit von Beobachtern und
Konkurrenten am eher biederen Gekicke der roten Höllenbewohner und
schließlich am Benehmen des Trainergespanns, welches durch den
Namen des zweiten Übungsleiters ganz gut charakterisiert scheint.
Doch mit der Ruhe ist es allerseits vorbei seit diesem Spieltag, der
Bayernstartrekord ist eingestellt und das zur Abwechslung sogar mit
einem verdientem Sieg. Beim 4:1 war allerdings ein verschossener
Elfer das Interessanteste. Wie da zunächst Lincoln ein
herumstehendes Bein nutzt, um sich mit klappernden Knochen
drüberzustürzen, Basler dann die Erledigung des prompt gegebenen
Elfers platzhirschmäßig an sich reißt und endlich mit
gewohnter Sicherheit und Großkotzigkeit am Winkel vorbeidrischt (von zwölf Strafstößen in der Bundesliga hat er nun schon fünf
verschossen), das war schon sehenswert. |

| BVB
- Leverkusen 1:1 |
| Waldhofer
Schule rules Abwehr |
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Christian Wörns wirkt wie der
nette Bub von nebenan, einen denn kein Wässerchen trüben kann. Er
drängt sich nicht in den Vordergrund und scheint ein
umgänglicher Mensch zu sein, so bereitwillig wie er den auf O-Ton
Hyänen von Kirch Auskunft gibt. Das Spiel gegen Liverpool fasste
Wörns in 5 Silben zusammen: „Es is’ nix passiert“; Gegen
Leverkusen is wieder nix passiert und wenn es nach Wörns ginge,
würde nie etwas passieren, zumindest nichts, was mit Fußball zu tun
hat. Waldhofer Schule rules in der Dortmunder Abwehr. Die
Söhne Mahnheims machen die Räume dicht. Die Devise lautet: Der
Zweck heiligt die Mittel, es geht, darum Tore zu verhindern.
Der Oberwachmeister Kohler setzt neben anderen auf
spielerische Mittel, sein Kompagnon Wörns hingegen kommt
daher wie der Terminator, in dessen Programmcode der spielerische
Umgang mit dem Lederball fehlt; um die kleinen Bälle seiner Gegner
hingegen kümmert er sich rührend. Nonchalant greift er in jedes
sich bietende Gemächt und legt auch sonst gern Hand an.
Der Begriff Manndecker erlangt bei Wörns eine ganz neue Dimension.
Bestärkt durch seinen Trainer, kündet Wörns von der Notwendigkeit
solcher Maßnahmen, Profifouls genannt. Schon der Name Profifoul ist
absurd, und was dahinter steht ist purer Schwachsinn. Mit Fußball
spielen hat das nicht mehr das Geringste zu tun. Diese Einsicht ist
zu Christian Wörns noch nicht durchgedrungen, aber einsam braucht
er sich deshalb nicht zu fühlen. Das Prinzip Manndecker a la Wörns:
keine Tore, keine Spannung, keine Begeisterung reichen für
das Profigeschäft aus, Hauptsache ist der Rubbel rollt. (Dona
Mara) |
mailto: headquarter@football-crazy.de
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Ergebnisse |
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1860 - Wolfsburg 2:1
Stuttgart - Hansa Rostock
2:1
Cottbus - Bayern
0:3
Freiburg - Schalke
2:0
Borussia Dortmund -
Leverkusen 1:1
HSV - Bremen 0:4
1. FC Köln - Nürnberg
1:2
Kaiserslautern - Hertha
4:1
Borussia Mönchengladbach
- St. Pauli 2:2 |
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| Gladbach - St.Pauli
2:2 |
| Augenstecherei |
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| Wer hat dem
Borussen Igor Demo diesen Doppelfinger- Augapfel-Plopp-Hieb
beigebracht? Und vor allem:
warum hat Schiri Wack den Gladbacher Shaolin-Krieger dafür nicht
vom Platz gestellt? Vielleicht weil Wack zuvor schon dem Paulianer
Amadou fälschlicherweise die gelb-rote Karte gezeigt hat. Sowas
nenne ich einen richtigen Heimschiri, wollte natürlich sagen:
"Schiedsrichter Gnadenlos". Das Ping-Pong- Ausgleichstor
für St.Pauli nach Freistoss in letzter Minute konnte Wack
jedenfalls nicht verhindern. Aber solange es in Mönchengladbach
noch diesen in die Jahre gekommenen Stadionsprecher gibt, der
jeden Treffer der Heimmannschaft mit "Toor für die
Borussejaa" ankündigt, muss man sich halt damit abfinden.
Mit den 19% für Schill in Hamburg aber nicht. (Ianskur) |
| Köln - Nürnberg
1:2 |
| Voll
ins Auge |
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Kaos beim
FC: Eigentlich war das ein Pflichtsieg, aber dann ließ Ewald
Lienen schon wieder eine neue Mannschaft auflaufen und alles ging
schief. Immerhin ist der mann selbstkritisch genug, um
festzustellen, daß er selbst Schuld am Debakel hat. Mehr weiß
unser Geißbock-Experte Al Aaf.  |
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