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| Jetzt kommen die Püppchen in Bewegung! |
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Herbst, Zeit der fallenden Blätter, fliegenden Trainer und rotierenden Karusselle.
1. Hitzfeld: Wer es fertig bringt die "besten Bayern aller Zeiten" nicht über die Vorrunde der Champions-League zu befördern und dann auch noch in der Bundesliga auf tumben Kampf setzt, der fliegt, logisch.
2. Sammer: Lässt eine begabte Mannschaft unwürdigen Dreck spielen, lebt von
Schiedrichterfehlentscheidungen und jagt die Aktie des Arbeitgebers in den Keller (200% Minus während seiner Amtszeit), hinaus mit ihm.
3. Pacult: Der Heimwerkertyp macht die Löwen zu grauen Mäusen, außerdem ist der aktuelle dritte Platz viel zu wenig, denn man
weiss, spätestens in der Rückrunde hagelt es traditionell eh nur noch Niederlagen, deswegen besser, jetzt schon feuern.
4. Schaaf: Das Strohfeuer ist aus, Allofs "grandiose Einkaufspolitik" noch nicht beendet, Schaaf
geht, irgendein Franzman kommt.
5. Stevens: Nicht hauptstadtkompatibel, widersetzt sich dem Anzugzwang (Götz kauert und lauert). In die Wüste mit dem Mann.
6. Neubarth: Schalke hat sich nicht von Stevens getrennt, um auf niedrigerem Niveau so weiter zu machen wie bisher, zurück zu den Amateuren.
7. Wolff: VW will "Weltniveau", das ist mit einem solchen Brummschädel nicht zu machen, außerdem Effe hat schon 10 Kilo zugenommen, was ist das für ein Training? Gefeuert!
8. Neururer: Glück und große Fresse reichen eben nicht, die Talfahrt ist nur noch zu bremsen, wenn der Stammtischpsychologe geht.
9. Magath: Ist erstaunlich lange ruhig geblieben, putzt inzwischen seine Schützlinge wie gewohnt runter, das geht, wie schon so oft, nicht gut,
Aufwiedersehen…
10. Möhlmann: "Die Mannschaft ist trotz Trainer aufgestiegen" so Ansgar Brinkmann und Konsorten. Wieso ist der Müllmann noch da?
11. Veh: Lässt nur Auswärts gut spielen, das können sich Meckpomms auf Dauer nicht leisten, außerdem wartet Rosstock schon lange auf einen richtigen Ossi und Ede wird ja jetzt frei (siehe unten), also: aus der Traum.
12. Toppmöller: Platz 12 mit Klopperfußball und das mit vier WM Finalteilnehmern, so hat sich das Calli nicht gedacht, ab dafür.
13. Jara: Irgendwelche Fragen?
14. Meyer: Hat die Schnauze voll vom debilen Reporterpack, war eh viel zu klug für das drum herum und geht freiwillig in den Ruhestand.
15. Augenthaler: Teppichhändler und Präsident Michael A.(rschloch?) Roth und sein Gesinnungsgenosse Edgar Geenen wünschen mehr für den langjährigen Rekordmeister als ewigen Abstiegskampf, der aber geht schon wieder los, darum: weg isser.
16. Rangnick: Der Wunderknabe ist schlechtester Aufsteiger und das hinter solch ausgewiesenen Talenten wie Neururer und Möhlman, Papiere abholen!
17. Gerets: Sein Vorgänger hat es ihm eigentlich leicht gemacht, tiefer ging es kaum mehr aber jetzt ist der Verein mit neuen Krediten ausgestattet und ein Abstiegsplatz ist nun mal ein Schleudersitz, guten Flug.
18. Geyer: Tabellenletzter 5 Punkte, 5 zu 22 Tore, damit jetzt schon so gut wie weg vom Fenster, da hilft nur noch ein beherztes, Ede raus.
Egon Zewe, 27.10.2002
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mailto: headquarter@football-crazy.de
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| Ergebnisse |
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Hertha BSC - Leverkusen 1:1
FC Bayern - Hannover 3:3
Bremen - Dortmund 1:4
Bielefeld - Hamburg 2:1
M'gladbach - 1860 0:1
Schalke - Nürnberg 1:1
Stuttgart - Cottbus 0:0
Wolfsburg - Rostock 1:0
K'lautern - Bochum verschoben wegen Orkan "Jeanette"

Mund abputzen
"Wie gesagt" und "Mund abputzen", diese Phrasen werden uns wohl noch eine Weile im Ligaalltag quälen.
Nach dem mühseligen Freundschaftsspiel gegen Bosnien, brachte Oliver Kahn den Spruch: "Mund abputzen und weitermachen" - nicht nur Teamchef Völler griff den Spruch nach dem Spiel gegen die Färöer auf .und führte aus "Wir müssen jetzt den Mund abputzen. Wir haben sechs Punkte und sind Tabellenführer, weitermachen", auch in den Medien fand der Spruch reißend Absatz und wurde ein ums andere Mal wiederholt.
Woher aber kommt der Spruch und was soll eigentlich damit ausgedrückt werden?
Auf der Suche nach blöden Sprüchen wird man beim feistesten aller Manager immer bedient und, Bingo, es war wieder einmal Mr. Gargantula.

Schon 1995 gab er der Welt zu Protokoll: "Wenn ich so gewinnen würde, würde ich mir den Mund abputzen und schön ruhig sein." Berti Vogts plapperte nach der EM 1996 im Focus was ihm Kohl nach dem Spiel gegen Italien gesteckt hat: "Mund abputzen, weg, vergessen".
In den folgenden Jahren tauchte der Spruch sporadisch wieder auf und findet sich seit dem Jahr 2000 inflationär. Kohler machte ihn zu seinem Motto, Leute aus seinem Umfeld Sammer, Bobic wiederkäuten den Spruch und die Medien verbreiteten den Quatsch willfährig.
Soweit so wäh, aber was soll es denn nun bedeuten?
Bei fettigem Essen sollte man sich zwischendurch mal den Mund abputzen - Calmund und Kohl kennen sich da aus - aber bei einem Fußballspiel? 1988, EM-Spiel gegen die Niederlande putzte sich Ronald Koeman den Arsch mit dem Trikot von Olaf Thon ab, aber den Mund abputzen tut man auf dem Feld doch nur, wenn man ihn voll hat, entweder mit Kotze oder Blut (die Gelben gehen den Herren Profis ja perfekt durch die Nase ab) und das ist nicht an der Tagesordnung.
Zwar findet sich die Redewendung "Maul abwischen" für "leer ausgehen" - sinnvoller macht diese Bedeutung den Gebrauch unseres Spruches jedoch auch nicht. Fazit: dass die Spieler diesen Unsinn ungeprüft weiterverwenden kann man ihnen nachsehen, dass jedoch die "Medienschaffenden" ohne nachzudenken, den Spruch multiplizieren, zeigt, dass es mit der Sportberichterstattung weiterhin nur in eine Richtung geht: Abwärts.
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