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| Hinten dicht |
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Der Pokal muss also herhalten, um der langweiligsten deutschen Mannschaft mit der erfolgreichsten einen echten Prüfstein zu liefern, wozu die Bundesliga offensichtlich nicht in der Lage ist. Darüber kann auch der Pokalpsychokrimi vom Mittwoch nicht hinwegtäuschen, in dem sich Assauers gleichgeschalteter Fussballapparat höchst destruktiv und glücklich (hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott; wie weiland Fortuna Düsseldorf, Gott hab sie selig) im Kessel von München ins 11erschiessen rettete, dieses aber folgerichtig und verdient verlor. Aber taktisch wars klasse!
So scheint also der 1. FC Köln Fussballdeutschlands einzige Hoffnung, den Langweilern mal wieder Einhalt zu gebieten, bevor sie Deutschlands Fussball komplett mit Ödnis korrumpieren. Die Voraussetzungen dafür sind nicht einmal schlecht: Der Termin mitten in der Woche garantiert die übliche Kreisligakulisse, bei der die Kölner Fans sicherlich in der Überzahl sein werden und den Gastgebern mal wieder so etwas wie einen Zahltag bescheren, nachdem das mit der CL nicht so geklappt hat. Zweitens verfügt der 1. FC über ein Team inklusive Trainer, dass seit gut 20 Pflichtspielen nicht mehr verloren hat, was sich bis Anfang Februar vermutlich nicht ändert. Zugegeben, auch der latent Magengeschwür gefährdete Trainer der Fussballbürokraten wäre in der 2. Liga vielleicht noch ungeschlagen, aber 2 Punkte in der CL-Vorrunde hätte der 1. FC auch geholt, höchstwahrscheinlich sogar gegen "diese Mannschaften". Zudem kann der 1. FC in diesem Spiel nichts falsch machen, denn selbst ein 0:9 wäre nur ein weiterer Sieg der langweiligsten Mannschaft Deutschlands.
Al AAf, 8.12.2002
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 "Ich bin ein Zufallsprodukt" |
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| Quirken und andere Neuheiten |
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Verehrter Werner Hansch! Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei Ihnen für Ihr nicht nachlassendes Bemühen um die deutsche Sprache. Wie kein anderer Fußballreporter, ja wir wagen die Behauptung: wie kein anderer Fernsehjournalist haben Sie sich verdient gemacht um die Bereicherung des deutschen Wortschatzes. Inzwischen fast schon legendär ist ihre Schöpfung "Kopfschwurbel". Unwissende mögen bei diesem Begriff immer noch an Küssen auf Eskimo-Art denken, aber durch ständige Wiederholung werden Sie es schon schaffen, daß dieser Begriff eines Tages zum Standardrepertoire des Fußballjournalismus wird, auch wenn er noch weit schwerer verständlich ist als die Regel des passiven Abseits. Herzlichen Glückwunsch deshalb von dieser Stelle aus für eine weitere Neuschöpfung, die Ihnen bei Ihrem Bericht über das Spiel Borussia Dortmund gegen den 1.FC Kaiserslautern gelang: "Die Quirke". Ali Ramsy war es, der die Quirke vollbrachte, aber das ist nur Nebensache. Natürlich fragten wir uns sofort, woher Sie dieses wunderbare Wort haben, wir wälzten etymologische Wörterbücher, vermuteten eine Abkürzung aus Quark und Birke, oder aus Querschläger und Birke, mußten uns dann aber fragen, was eigentlich die Birke auf dem Fußballplatz zu suchen hat und kamen schließlich zu dem Schluß, daß insbesondere das Dortmunder Stadion absolut birkenfrei ist. Nein, diese "Quirke" ist einzig und allein Ihr Verdienst, verehrter Herr Hansch. Aus den von SAT1 zu ihrem Kommentar ausgestrahlten Bildern entnahmen wir dann, daß Ali Ramsy den Ball im eigenen Strafraum mit Wucht steil nach oben schoß, so daß er Sekunden später etwa an derselben Stelle des Platzes wieder herabfiel. Früher nannte man einen solchen Faux-pas eine "Kerze", aber Sie haben ja recht, Herr Hansch: Kerze ist keine fußballspezifischer Begriff, und außerdem: was hat diese Flugbahn des Balles eigentlich mit einer Kerze zu tun? Nichts, Herrr Hansch. Umso mehr dafür mit einer "Quirke". Daß auf die "Quirke" automatisch das Dortmunder Führungstor folgte, sei hier nur nebenbei erwähnt, sozusagen als kleines Hilfsmittel, um erneut zu verdeutlichen, wie treffsicher ihre Kommentare, Herr Hansch, nun einmal sind: "Ein Tor, mit dem niemand rechnen konnte. Es lag nicht in der Luft."
Mit allerbesten Grüßen. Ihr Prof. Dr. f.c. Karasack
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mailto: headquarter@football-crazy.de
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| Ergebnisse |
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Hertha BSC - Wolfsburg 2:2
Nürnberg - Cottbus 2:2
1860 - Leverkusen 0:3
Schalke - Bremen 1:1
Stuttgart - FC Bayern 0:3
Dortmund - K'lautern 3:1
Bremen Stuttgart 3:1 Hamburg - Bochum 1:1
M'gladbach - Hannover 1:0
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