Ja wenn wir alle Englein wären...
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| Neues Spiel - Neues Glück |
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Das große Weltspiel verlangt dem Teilnehmer ein fundiertes mythologisches und theologisches Wissen ab und war eines der vielen Kartenspiele, dass die katholische Kirche bereits vor über einem halben Jahrtausend zur religiösen Bildung und Erziehung für Nonnen und Mönche einsetze. Weniger weitsichtigen Pfaffen war das Kartenspiel jedoch ein Dorn im Auge. Sie sahen darin des Teufels Gebetbuch; Beelzebub, der mit Karten auf Seelenfang ging.
Felix Magath gehört zu den weitsichtigen Vertretern seiner Zunft, denn er rät dem Fußballer: Spielt Karten!
"Das fordert das strategische Denken und wirkt sich positiv auf die Kreativität auf dem Platz aus."
Vor dem Spiel in Lautern haben die Stuttgarter schlicht eine Runde gegaigelt und schwupp hatten sie wieder ihren Schnitt. Den Lauterer kann man nur raten, die Finger vom Quartett lassen und zum Poker überzugehen, sonst wird es nichts mit der 1. Liga.
Für die Rückrunde hatte man auf ein neues Blatt gehofft, aber der Blick auf die Tabelle zeigt das alte Bild, dabei sollten doch vor jedem Spiel die Karten neu gemischt werden. Beim Skat pflegt meine Oma mir zu sagen: Spiel nicht lustlos, wenn die Karte mal nicht läuft - die Zeiten ändern sich. Ich schau weiterhin tapfer zu, wenn am Wochenende der Ball rollt, versuche nicht die Lust zu verlieren und kann nur hoffen, dass einige Spieler nette zockende Großmütter haben, die so weise sind wie meine, denn eins ist gewiss: Wer nicht spielt ist nur ein halber Mensch.
Dona Mara
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 Bayer Leverkusen - Energie Cottbus 0:3
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Unglaublich, aber kaum zu fassen!
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Beim Spiel des hoffnungslosen Falles (Beckenbauer über Cottbus) gegen den Pflegefall (Toppmöller über Simak) mutierte der Pflegefall zum Notfall und es gibt wieder einen Funken Hoffnung für die Hoffnungslosen. "Unglaublich, aber kaum zu fassen." meinte SAT1-Reporter Laaser, womit er vermutlich des Pudels Kern entlarvt hat. Eigentlich ist dieses Wochenende für jeden echten Rheinländer (rund um Köln) absolut glänzend verlaufend: der FC Kölle startet mit einem 3:0 in die Rückrunde und wird schon von allen Seiten in der 1.Liga begrüßt; Bayer startet mit dem umgekehrten Ergebnis und wird jetzt von allen Seiten zum Abstiegskandidaten gekürt (was in der Regel dann auch zutrifft) und Mönchengladbach schafft ebenfalls ein 0:3. Kölle Alaaf! Butt Alaaf! Wie Deutschlands Nationalkeeper Nr.3 das 0:1 ins Netz bekam, wird wohl bis zu seinem Memoiren ein Rätsel bleiben. Calli meint, er habe sich total verschätzt. Wir fragen: warum? Ja Freunde, hier steht Karneval vor der Tür und wir behaupten, daß derartige Kalauer eine unmittelbare Folge von zu viel Täterä sind. Das bestätigte sich kurz vor Schluß noch einmal, als Jan "Pflegefall" Simak auf der Torlinie stehend gerade noch rechtzeitg das Beinchen zum Pinkeln hob, um den Kopfball von Juskowiak über die Linie zu lassen. Der Verdacht erhärtet sich, wenn man bedenkt, daß Trainer Klaus Topmöller im Hauptberuf Kneipenwirt ist. Bei Bayer wäre jetzt vielleicht statt Doping- eher Alkoholkontrolle gefragt, denn so besoffen kann eigentlich in nüchternen Zustand keiner spielen. Und nur als vorbeugendes Dementi: wir hier in Kölle sinn do janz unschuldisch - auch wenn die Kölsch suffe.
Gerd Delle
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mailto: headquarter@football-crazy.de
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| Ergebnisse |
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Bochum - Nürnberg 2:1
Rostock - 1860 1:4
Nürnberg - Bochum 1:3
Bremen - Bielefeld 2:2
Wolfsburg - Schalke 1:2
K'lautern - Stuttgart 1:2
Hertha BSC - Dortmund 2:1
Leverkusen - Cottbus 0:3
FC Bayern - M'gladbach 3:0

Demnächst in dieser Liga
SchunkelFunkel und LachZach (unter Ornithologen auch als der lachende Hans bekannt) betitelte dieser Tage das informative Intellektuellenblatt mit den 4 grossen Buchstaben eine Geschichte über Kölner Profitrainer und ihre Handhabung der Karnevalsgepflogenheiten ihrer Schützlinge. Der FC-Trainer betonte darin, dass er auf Vertrauen setzt, gemäss dem alten Proletariergrundsatz "Wer feiern kann, kann auch arbeiten.", im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der doch eher die reine marxistisch-leninistische Lehre vertrat "Vertrauen ist gut, Kontrolle besser." Staatstrainerratsvorsitzender Lienen wurde gerade übrigens mal wieder entlassen, obwohl er von 19 Spielen nur 3 verlor, dummerweise aber auch nur 3 gewann, und 13 Unentschieden sind in Punkten nun mal nur so viel wie 4 Siege, 1 U. und 8 Niederlagen. Aber es wird ihn nicht sonderlich stören, denn auf der sonnenversengten Insel Teneriffa ließ sich vermutlich ohnehin nur ein lascher Siestastalinismus praktizieren.
Jedoch muss man nach dem gestrigen Spiel gegen den KSC konstatieren, dass Funkel gut reden hat, denn gegen eine solche Mannschaft, auf deren Niveau es in Liga 2 bestimmt noch 7 oder 8 gibt, hätte der FC wohl auch freitags nach Weiberfastnacht gewonnen, selbst wenn die komplette Mannschaft inklusive Trainerstab dieses Karnevalshighlight mit einer 15stündigen Zechtour und anschließendem Puffbesuch bis in die Puppen gefeiert hätte. Scheinbar begann mit diesem Spiel für den FC eine halbjährige Vorbereitungsphase auf die kommende Bundesligasaison, gespickt mit dem DFB-Pokal, um den Wettbewerbscharakter nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Alles in Ordnung also beim FC, wenn da nur nicht dieser uncoole Stadionname wäre, RheinEnergieStadion, hört sich halt nach Stromkonzern an, ungefähr genau so uncool wie AOLArena. In dieser Hinsicht ist dringend ein Sponsorenwechsel anzuraten, wie wäre es z. B. mit "Johnnie Walker - Dome", "American Spirit - Arena" oder vielleicht "Billy Boy - Playground"?
Al Aaf, 25. 1. 3
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