11. Spieltag 1.11.-2.11.03

Regel Nr. 4: Gespielt wird auf Rotgrand
Merkzettel 04/05
Eine Reform die ihren Namen verdient

Die vergangen Wochen haben wieder gezeigt, so geht´s einfach nicht. Geknickte Trainer, besorgte Medienobis, Fans die Überstunden hinter/vor Gittern schieben. Schwalben, Grätschen, Schauspieler und Luftlöcher.
Schluss damit.
Ein paar einfache Regeländerungen und Deutschland, ja die ganze Welt, hat eine Reform, die diesen Namen auch verdient.

  1. Keine Trainer mehr, die kosten viel Geld, fliegen dauernd unter entwürdigenden Umständen und bringen, ob gewechselt oder gehalten, sowieso nichts (das ist längst wissenschaftlich erwiesen).
  2. Die Mannschaftaufstellung übernehmen die Fans per einfacher Abstimmung vierundzwanzig Stunden vor dem jedem Spiel via SMS, Mail etc..
    Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die mindestens fünf Heimspiele und zwei Auswärtsspiele der vorausgegangenen Saison besucht haben.
  3. Das Training des Kaders organisiert die lokale Presse, die berichtet so, dass sich der gemeine Fan, wie ja sowieso schon immer, haha, bestens über Schwächen und Stärken der einzelnen Spieler ein Bild machen kann.
    Effekt dieser Punkte:
    Geldersparnis, ernsthaftere Berichterstattung durch Mitverantwortung, bei andauernden Misserfolgen - lustige Stadiontorblockaden seitens der Fans gegen ihresgleichen, bzw. gerechtes Pressebashing am lebendigen Gegenstand.
  4. Es wird nur noch auf dem guten alten, scharfkantigen Rotgrand gekickt, dass hat notwendig diverse glückliche Auswirkungen:
    Das lästige Grätschen, Schauspielern, Herumschwalben und inzaghimäßige am Boden suhlen wird eingedämmt.
    Kein Platzwart muss sich mit faulendem Grass mehr herumquälen, das in den modernen Stadien bekanntermaßen einfach nicht gedeiht.
    Der Boden ist immer eben, der Ball springt allezeit berechenbar, feines Passspiel und technisch versierte Spieler würden gefördert.
    Oliver Kahn, Frank Rost und Konsorten müssten sich tatsächlich mal den Arsch aufreißen. Blutgrätschen bei denen der Saft auf der richtigen Seite fließt.
  5. Trikots gibt es keine mehr, die Vereinsfarben nebst Sponsor werden mittels Körperfarbe direkt auf den Leib gepinselt.
    Effekt: Das nervige Trikotzerren entfällt genauso wie das doofe vom Leib reißen des Stoffes nach Torerfolg.
    Außerdem fördert diese Maßnahme im Zusammenhang mit dem Rotgrand, die schon unter Punkt 4 geschilderten Rückwirkungen.
    Diver auf Rotgrand! …
  6. Die neuen Trikots von Gladbach, Schalke, Bremen, Kaiserslautern und Bayern


EZE, 2. 11. 03


 

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Ergebnisse
1860 - Bochum 3:1

M'gladbach - Rostock 1:1

Stuttgart - Freiburg 4:1/font>

Wolfsburg - Hertha BSC 3:0

Bremen - Frankfurt 3:1

Schalke - B. München 2:0

Köln - Hannover 1:2

K'lautern - Leverkusen 0:0

Dortmund - Hamburg 3:2

Am 3. Mai standen sie mit dem Rücken zur Wand, Goya - Am 1. November stand Bayern München mit dem Rücken zur Wand, zum Glück war Allerheiligen, wer weiß was sonst passiert wäre
Rechtstaat
"Bayern steht mit dem Rücken zur Wand" so Ottmar Hitzfeld nach der Niederlage in Gelsenkirchen. Was für eine Wand kann da gemeint sein?
Die Eiger Nordwand…
Zugute halten muss man dem Mann, dass er nicht lang über die kompetenten, wenn auch, von mir aus, strittigen Entscheidungen des Schiris, geklagt hat.
Berechtigt war wenigstens der Elfer aber auch Gelb statt Rot, als die Rheumadecke sich schichtete, war okay.
Zum Elfer:
Schon mal was von Meidbewegungen gehört liebe Fernsehtrottel? Muss einer, der angegriffen wird, blödsinnig und steinstumpf in die Attacke brummen, um den Strafstoß zu erhalten, der ihm zusteht?
Zum Zweiten:
Dem Kai an die Wäsche zu tappen, ist noch lang nichts Rotwürdiges. Wär´ unser Merkzettel 04/05 schon durchgesetzt, dann hätte der Holländer eh die Fliege nicht gemacht und wär´ lotrecht nutzlos weiter in den freien Raum gefegt …
Und somit folgend:
Die Bayern sind auf Schalke ganz und gar nicht "Ausgleichenderweise mal benachteiligt worden", sondern durchaus gerecht behandelt. Mir würde schon reichen, wenn das so bliebe.

EZE, 2. 11. 03