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Immer wieder Liebesliga
Von Menschen und Mollusken
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Der Körper der Mollusken besteht aus einem Kopf, einem fleischigen, muskulösen Fuß, einem Rumpf und einem Mantel (den Muscheln fehlt allerdings der Kopf). Merkmale, die auch einen guten Fußballer, Trainer und selbst Manager (siehe Ausnahme: Muscheln) nicht abgehen. Allein hier hört die Ähnlichkeit nicht auf, denn die Triebveranlagung scheint ebenfalls ähnlich gelagert.
In einer "BBC-Dokumentation" über die gewöhnliche Molluske heißt es: "Die Molluske ist ein geiler kleiner Kerl, dessen primitives Gehirn kaum vom Thema: ‚Na-Sie-wissen-schon' abkommt. Der geilste Gastropode ist die Napfschnecke. Dieses heißblütige kleine Biest mit seiner zeltartigen Schale ist immer am Ball."
Und wer mit Bunte dran bleibt, erfährt nicht nur wie es bei den Spielern abgeht, sondern auch, wie es beim "FC Bayschlaf" um die "Arbeits"-Moral im Management bestellt ist. Sieht so der sechzehn Stunden Tag eines Managers aus Herr Rummenigge? 12.00 Uhr: Geschäftsessen 15:00 Uhr: Kohabitation…, ach wissen Sie was den Rest mag ich gar nicht wissen. 
In Ihrem Betragen ähneln sie der Kamm-Muschel, die in Punkto Verderbtheit nur der gemeinen Venusmuschel nachsteht. Man sieht es ihr von außen nicht an, aber sie ist "eine regelrechte Hure, eine Metze, eine Schlampe, ein zynisches, von Bett zu Bett hüpfendes,
knackbrüstiges, rabelaissches Meeresfrüchtchen, gegen die Fanny Hill aussieht wie ein toter Papst…" Fragen Sie mal Strunzdumm, warum die Spielerfrauen - egal bei welchem Wetter - immer mit Sonnenbrille auf der Tribüne hocken.
Die Spielerfrauenmänner dürften wenig Anteil daran haben, da die ja vor dem Spiel brav den Samen sparen, um nichts an Karma verlieren (Lehre der Yogi) und keine weichen Knie zu kriegen (US-Studie, was sonst), einzig gegen die weiche Birne hilft das nicht.
In Südamerika hält man sich an diese Lehren nicht, aber ist das besser? Zu sehen wie Pelé fünf Jahre Viagra in Wien "feiert" lässt anderes vermuten. Ein Glück, dass es die
Ausnahmegestalt Franz Beckenbauer gibt, der hat keine Probleme mit dem Nachwuchs. Endich ein Ball!
Dona Mara, 28. 12. 2003 |
mailto: headquarter@football-crazy.de
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| Ergebnisse |
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Köln - Hertha BSC 3:0
Bremen - Rostock 3:0
Frankfurt - Hamburg 2:3
Freiburg - B. München 0:6
Stuttgart - Leverkusen 2:3
1860 - M'gladbach 1:2
Dortmund - K'lautern 1:1
Hannover - Bochum 2:2
Schalke - Wolfsburg 1:1
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| Meyers
Mut zur Lücke |
Zettel:
Keinen Kasten in Berlin?
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Da ist er also
geflogen, der Holländer, der bereits weiland auf Schalke maßlos überschätzt
war. An seiner Statt scheucht jetzt DDR-Urviech Hans Meyer die
Herthaner über die Übungsplätze präannektierter Ferieninseln, hat,
wie es so üblich ist, "Garten und Frau" (Reihenfolge?)
entsagt und möchte innerhalb von fünf Monaten die Champions League
erreichen, ansonsten ist Schluss mit Trainerschein.
Für seinen Mut
verdient der rüstige Meyer jedenfalls Respekt. Mission Klassenerhalt
könnte bei der 1a-Adresse Hauptstadtklub nämlich verdammt unerfüllbar
sein. Der Kader ist ein Haufen zusammengekegelter Routiniers, versetzt
mit Zweitware aus Brasilien, einigen Quotenberlinern und dem (körperlich)
sensiblen Ausnahmefall Marcelinho. Ein gutes Konzept, wird Bruder Höni
mit Stevens gedacht haben, am Ende hat aber nur einer überlebt. Meyer
wird es egal sein, nach Saisonende warten Garten und Frau, und mit dem
eingesackten Sondersalär wird der ein oder andere exotische
Blumensamen schon mal erschwinglich. Den begeisterten Pessimisten
unter uns bietet sich allerdings folgendes Szenario: 2006 ist WM in
Deutschland, und die Vorzeigestadien in den Vorzeigestädten Berlin, Köln
und Dortmund gehören irgendwelchen Zweitligaklubs. Wiederaufstieg
verpasst, Zwangsabstieg (Dortmund) nicht verkraftet. Fortuna Düsseldorf
lässt grüßen (und spielt plötzlich wieder in derselben Liga).
Wie man im (t)ollen Stadionheft "Wir Herthaner" verfolgen
kann, hat Hertha schon in den 80ern zwei oder mehr peinliche Runden
durch Liga 2 drehen müssen. In der Saison 83/84 kam es sogar zu zwei
Derbys gegen den SC Charlottenburg, im Hinspiel spielte man vor der
Saisonrekordkulisse von 24345 Zuschauern 1:1. Was im Westen keiner weiß:
Die Hertha stammt ursprünglich aus dem Wedding, einer in der Blütezeit
der Weimarer Republik berüchtigten Arbeitergegend, die inzwischen zu
Grunde wiederaufgebaut und saniert wurde. Mittlerweile ist die Hertha
mitsamt des Riefenstahl-Gedächtniskessels selbst im bürgerlichen
Charlottenburg ansässig, die Arbeiterfedern schmücken die Helme vom
FC Eisern Union aus Köpenick. Hier würde ich zwar gerne schreiben
"Die Union wartet schon", aber auf die Union wartet schon
die Tennis Borussia in Liga 3 (so sie denn aufsteigt). Könnte also
sein, dass "Medienliebling" (Tagesspiegel) Meyer, der einst
in Gladbach das angstschweißnasse Handtuch warf (sein Abschiedsspiel
ging 2:2 aus, wir und andere berichteten), ziemlich auf die käufliche
Nase fällt. Vielleicht schafft es Lieblingsersatzmann Lienen ja zur
Nachfolge. Zum August in Liga 2, Auftaktspiel in Wuppertal.
Gainsbarez,
Berlin 13.1.4 |
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