24. Spieltag 13. - 14.3.04


Das Quäntchen Glück entgleitet
Das Quäntchen auf nach Handewitt

Die Bayern: erst holen sie den Dusel heim, fühlen sich fortan oben auf und vergessen dabei vollkommen das Quäntchen Glück. Selber schuld!
Jetzt machen sie es nicht einmal mehr spannend.
Kacken einfach ab und verderben einem so den möglichen Spaß einer quälend knapp vergeigten Meisterschaft. So was gibt es allzeit nur für die Konkurrenz.
Das Quäntchen eiert derweil zwischen Bremen und Bochum herum…
 
Spannend ist es dagegen im Keller.
Dabei sieht es für die Millionenstädte besonders finster aus. Köln, Berlin, München. Droht ein eine Liga der Käffer wie beim Handball? Wolfsburg, Leverkusen, Kaiserslautern, Rostock, Freiburg, Mönchengladbach - alles Orte, die auf der Einwohnerrangliste eher Drittliganiveau haben.
 
Hiezu mal wieder eine von unseren törichten Statistiken, viel Spaß beim einordnen der Heimatstadt.

  1. 10. Bremen 542.987
  2. 3. München 1.234.692
  3. 7. Stuttgart 588.477
  4. 16. Bochum 388.869
  5. 49. Leverkusen 160.268
  6. 22. Gelsenkirchen 274.926
  7. 6. Dortmund 590.831
  8. 2. Hamburg 1.728.806
  9. 39. Rostock 198.259
  10. 60. Wolfsburg 122.331
  11. 36. Freiburg 210.234
  12. 84. Kaiserslautern 99.469
  13. 5. Frankfurt 643.726
  14. 3. München 1.234.692
  15. 25. Mönchengladbach 263.104
  16. 11. Hannover 517.310
  17. 1. Berlin 3.392.425
  18. 4. Köln 968.639


 

Egon Zewe 14.3.2004

 

P.S. Das Quäntchen vom Glück gibt es natürlich zu kaufen

 

mailto: headquarter@football-crazy.de

home

Ergebnisse
Hannover - K'lautern 0:1

Freiburg - Dortmund 2:2

Hamburg - Hertha BSC 2:0

B. München - Rostock 3:3

Bremen - Köln 3:2

Frankfurt - Schalke 3:0

Leverkusen - Wolfsburg 4:2

Bochum - M'gladbach 1:0

Stuttgart - 1860 2:0

SAG JA, JA, JA; JA

XY ungelöst …

Rudi Cerne, der selten um eine dumme Frage verlegen ist, hat seinen beiden Gästen im Aktuellen Sportstudio, dem rheinischen Brathendl Wiese und der leibhaftig gewordenen Weißwurst Senior, vorab bereits die Absolution erteilt und ließ die Herren salbadern.
Dabei wäre es ein leichtes Gewesen nachzufragen.
 
Autoliebe
Wiese, der sich bereits in der Nachfolge Kahns sieht und seinem Idol menschlich nachzueifern sucht, hätte gewiss gerne erzählt, wie und warum er beim U-21 Spiel die Türken bis aufs Blut gereizt hat, aber es fragte ja niemand, also musste er von Mami und Papi reden, die ihn drei mal die Woche zwanzig Kilometer nach Leverkusen gekarrt haben - schon damals hätte ihm der Tritt in die Pedale besser zu Gesicht und Arsch gestanden - obwohl er bestimmt viel lieber über das Auto seiner Eltern geredet hätte.
 
Aufpasser
Der Noch-Löwen-Präsident Karl Heinz Wildmoser betastete sich ständig den Hals, gerade so als ob er eine Schlinge trüge, die sich ihm jeden Moment zuziehen könne.
Kein Wunder, das ihm dabei bloß jede Menge eselige Sätze aus dem Schädel fielen.
Zunächst laut Unschuld beteuern, er habe von absolut nichts gewusst, um dann gleich im Anschluss daran zu erklären, dass er seinem Sohn einen Aufpasser an die Seite gestellt habe, um zu verhindern, dass so etwas passiert.
Ja wie nun, Aufpasser? Und vor allem wie schaut es mit dem Vertrauen in den werten Sohn aus?
Rudi ließ die Zügel locker, Wildmoser sich schon würgend griff den Aufpasser erneut auf und bei Cerne wieder keine Reaktion, kein wie, kein was, kein aufmerksam machen auf den Widerspruch.
 
Der gespielte Witz
Cerne schien schon so gefangen, von der Überlegung an seine Schlusspointe, - wie kann ich meine Sendung Aktenzeichen XY unterbringen - dass er vergaß die persönlichen Fragen aus dem Nähkästchen zu holen, mit denen er seine Gäste gegen Ende des Interviews zu nerven pflegt.
Dabei hatte sich, die Frage, die er kürzlich Otto Ado stellte, geradezu aufgedrängt, sie sowohl an Wiese, als auch Wildmoser zu stellen: Wären Sie lieber Schwarz oder Weiß?
 
Hekuba, 14.3.2004