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Auswechseln!
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"Oh wie ist das …"
Gladbach kann auf die Unterstützung seiner Fans gut verzichten, kaum schalten die auf st(d)umm, schon läuft es bei der Borussia wieder. Dito die Leverkusener Mischpoke, die vergangene Woche aus Protest über die Leistung ihrer Mannschaft, zehn Minuten das Zuschauen verweigerte und prompt das erste Tor verpasste. Selbst auf die Uhren schauen konnten sie nicht richtig und strömten zu früh auf die Ränge.
Selten sieht und hört man einfallreiches, gar gescheites von Fans, aber das was diese Fans bieten - wer organisiert so einen Krampf? - lässt nur die Auswechselung zu.
Fehlende Entlassung
Nicht Ballack, sondern das das schlechte Management der Bayern, ist das Problem des Vereins. Sie mögen zu wirtschaften wissen, aber in Personalfragen sind Sie desolat.
Der Kader ist schlicht auf und überaltet. Thomas Linke, Jens Jeremies, der "Brazo", Lizarazu und vor allem Oliver Kahn gehörten längst ausgewechselt. Die Ära Effenberg ist vorbei und das dazugehörige Leitwolfgerede gehört in die Tonne gehauen. Die Ehrgeizlinge, Fleißbolzen und Großmäuler haben ausgedient, aber sie blieben und machten das junge Pflänzlein Spielfreude, mit Balack, Ze Roberto, Deisler ungesehen zunichte.
Elber hat echt Schwein gehabt, rausgeworfen worden zu sein. Einigen anderen täte ein anderer Verein ebenfalls gut zu Gesicht stehen, für die meisten ist es jedoch zu spät, die können nur noch mit den Kamelen röhren.
Beraterrepublik
Guter Rat ist teuer, daher kein Wort mehr über die Bayern, denn wer will schon, dass die gut beraten sind, ach sind sie schon längst, na dann…
Den Wolfsburgern gebe ich noch einen guten Tipp - unentgeltlich- mit auf den Weg in die die richtige Richtung. Anfang der Saison hattet ihr noch mit der G-14 geplant, aber da sind ja auch so Fast-Absteiger mit dabei, wie diese Pharmatruppe und weitere Championsleague-Versager, ihr solltet in anderen Kategorien denken: G-7 ist eure Liga - nicht kleckern, klotzen.
Herbergers Erbe
Schlichte Weisheit auf den Punkt zu bringen, sodass Dialektiker, Hermeneutiker, Lacanisten und selbst Stalinisten sich die Zähne daran ausbeißen, gelang dem ehemaligen Bundestrainer einige Male.
Ganz in seinem Sinne, sprach es gestern aus Roy Makay: "Ein Ball ist für beide Mannschaften das Gleiche."
Dann kaut mal schön auf den Felgen. Eine angenehme Nacht wünscht
Dona Mara 21.3.2004 |
mailto: headquarter@football-crazy.de
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| Ergebnisse |
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Dortmund - Frankfurt 2:0
Llautern - Bochum 2:2
Köln - Stuttgart 2:2
M'gladbach - Hamburg 3:0
Rostock - Leverkusen 0:2
Schalke - Hannover 2:2
Hertha BSC - B. München 1:1
1860 - Freiburg 1:1 /font>
Wolfsburg - Bremen 0:2
 Wie es wirklich war
Im Reich der Blinden ist der Einäugige König
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Willi Reimann, ein sympathischer Typ, alt aussehend und doch jung geblieben.
Kaum gelangt dieser feine Kerl in den Fokus der Medien ist es um ihn geschehen.
Was war passiert?
Wer nicht direkt dabei war, kann es nicht wissen, denn die Medien bringen wieder mal nur den kleinen Ausschnitt, der sie interessiert. Durch ganz besondere Einseitigkeit fällt wieder mal das ZDF ins Auge - die Werbekampagne " mit dem Zweiten sieht man besser" kommt nicht von ungefähr.
Wie beim Spielverlauf, wo die Bildregie mit gekonnter Sicherheit, in ausschlaggebenden Momenten - Elfer, Freistoß, Konter …, sich für den Promi auf der Tribüne entscheidet (Verständlich: Boris Becker popelnd, bringt mehr Quote), entschied sie sich hier, wieder mal für das spektakulärere Bild: Ein Schubs von Willi, wird zu einem Stakkato von Rippenprackern geloopt und mit geheuchelter Empörung kommentiert. Was die vierte Pfeife jedoch getan hat, um diesen in sich ruhenden Menschen aus der Reserve zu locken wird mit keinem Wort erwähnt, geschweige denn eingehender untersucht und geklärt. Wie es scheint, Aufklärung unerwünscht. Wo bleibt der fünfte Mann? Dona Mara, 21.3.2004 |
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